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Rimstinger Firma spendet für Kinderklinik Aschau

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Einen Scheck über 5000 Euro überreichten Franz und Tobias Singhammer von der Rimstinger Firma Singhammer Bodensysteme – an den geschäftsführenden Vorstand der Hilfswerk Aschau Stiftung für die Orthopädische Kinderklinik Dr. Ulrich Feldmann.

Die Firma Singhammer pflegt seit vielen Jahren ihre Verbindung mit dem Aschauer Behandlungszentrum. „Schon meine Kinder sind mit der Musikschule hier in Aschau gewesen, zweimal im Jahr gab es Konzerte von Kindern der Musikschule für die Patienten der Klinik und die Kinder in der Tages- und Wohnstätte“, erinnert sich Franz Singhammer. „Jedes Jahr spenden wir als bodenständige Firma an eine soziale Einrichtung in der Region“.

Dr. Feldmann bedankte sich für die Spendensumme: „Wir sind sehr froh und dankbar für diese Unterstützung. Die Spende wird sicher dazu beitragen, den Kindern und Jugendlichen ihren Aufenthalt in der Klinik angenehmer zu gestalten“. Die beiden letzten großen Beschaffungen aus Mitteln der Stiftung waren die Erneuerung des Ganglabors und der Kauf eines kleinen schnellen Transportfahrzeugs für die Fahrten zwischen der Klinik und dem Würzburger Haus. (wir berichteten)

Die kinderorthopädische Klinik Aschau mit einer Tradition von 104 Jahren ist eine der größten orthopädischen Fachkinderkliniken in Mitteleuropa. Der Schwerpunkt der Klinik liegt auf der Therapie von angeborenen und erworbenen Fehlbildungen der Extremitäten, Störungen des Bewegungsapparates sowie neuroorthopädischen Erkrankungen. Diese Erkrankungen verhindern, dass die betroffenen Kinder in der Freizeit und im Alltag an den Aktivitäten der gleichaltrigen Kinder teilnehmen können.

Das Hilfswerk Aschau wurde 1992 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, bedürftige Kinder und Jugendliche im Behandlungszentrum Aschau zu unterstützen. Gründer des Hilfswerks Aschau war Professor Otfried Preußler. Er hat bis zu seinem Tode im Februar 2013 mit dem Hilfswerk sehr viel für die Kinder im Behandlungszentrum bewegt. Dr. Ulrich Feldmann erläuterte den beiden Besuchern die Ziele der Stiftung: „Leider fehlen oft öffentliche Mittel, um die medizinische sowie die begleitende soziale und psychologische Betreuung zu verbessern. Auch werden in Aschau immer wieder behinderte oder verwundete Kinder aus den Krisengebieten der Welt behandelt, obgleich für sie kein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Zur Schließung solcher finanzieller Lücken trägt das Hilfswerk bei und hilft den Kindern und Jugendlichen ihren Aufenthalt in der orthopädischen Kinderklinik Aschau angenehmer zu gestalten“. Ganz im Stillen beschafft die Stiftung immer wieder Kinderbücher und Spielsachen für die jungen Patienten für den sofortigen Verbrauch und auch zum Mitnehmen. Sie fördert ganz konkret Maßnahmen, um die medizinische Behandlung zu verbessern. Ebenfalls werden Eltern in schwierigen finanziellen Situationen unterstützt, damit sie während des Klinikaufenthalts in der Nähe ihres Kindes sein können. Wenn keine anderen Kostenträger zur Verfügung stehen, unterstützt das Hilfswerk Aschau die Klinik auch bei der Anschaffung von medizinischen Geräten und Hilfsmitteln, die den behandelten Kindern und Jugendlichen direkt zu Gute kommen. Damit soll dazu beigetragen werden, den Klinikalltag möglichst kinderfreundlich zu gestalten und entwicklungsfördernde Maßnahmen im Behandlungszentrum Aschau zu ermöglichen.

Bericht und Foto: Heinrich Rehberg – Einen Scheck über 5000 Euro überreichten Tobias (links) und Franz Singhammer (rechts) aus Rimsting an den geschäftsführenden Vorstand der Hilfswerk Aschau Stiftung für die Orthopädische Kinderklinik Dr. Ulrich Feldmann (Mitte).

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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