Kirche

Buch-Vorstellung: Ein guter Freund in Rom

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

In der vollbesetzten Ziegler-Wirtsstube im Heimathaus in Traunstein stellte  Günter Reichelt sein neuestes Buch über die liebenswerten Begegnungen der bayerischen Gebirgsschützen und auch einer großen Anzahl von Menschen in Bayern mit Papst emeritus Benedikt XVI. vor. In eindrucksvollen Bildern und Texten berichtet Günter Reichelt über die sehr persönlichen Begegnungen der Besucher mit Papst emeritus Benedikt XVI., die anlässlich verschiedenster herausragender Anlässe die Reise nach Rom und in den Vatikan angetreten haben. Besonders die liebenswerten Begegnungen der bayerischen Gebirgsschützen zunächst mit dem Kardinal und später mit dem Papst werden im neuen Buch dargestellt. „Papst Benedikt spricht uns als Freunde an und es ist immer wieder eine Ehre und Freude dem Papst in Rom nahe sein zu können“, so der Autor. Hinzu kommen noch aufschlussreiche Schilderungen von Stadtspaziergängen im antiken und christlichen Rom, aber auch interessante Ausführungen über die päpstliche Schweizergarde und das Jahr der Barmherzigkeit sowie das Erleben der Osternacht im Petersdom. Ein Rückblick auf die Kinder- und Jugendzeit v on Joseph Aloisius Ratzinger in Marktl am Inn, Tittmoning und Traunstein rundet das Ganze ab. Dass das Grußwort vom Bischof von Regensburg, Bischof Rudolf Voderholzer, stammt, freute Günter Reichelt besonders und er bezeichnete es als eine „besondere Ehre“.

„Das Buch wäre ohne die große Unterstützung durch die Stadt Traunstein nicht möglich gewesen“, so dankt Günter Reichelt dem bei der Vorstellung anwesenden Oberbürgermeister Christian Kegel für die Mithilfe bei der Buchvorstellung. Auch freute es ihn, dass das neue Buch in der Heimatstadt von Papst emeritus Benedikt XVI. in der historischen Ziegler-Wirtsstube vorgestellt werden konnte und dankte Dr. Jürgen Emminger für diese Möglichkeit. Sein Dank ging auch an alle die tatkräftig mitgeholfen haben, dieses Buch zu verwirklichen. Ob es die Bildautoren, Bildbearbeitung, Buchgestaltung, Gestaltung des Buchumschlags oder die finanzielle Unterstützung war, alle haben ihren großen Beitrag zum Buch geleistet.

Oberbürgermeister Christian Kegel erinnerte in seinem Grußwort an die eigene erste Begegnung mit Papst emeritus Benedikt XV: im Jahr 2016, die ihm den Papst als besonderen Menschen gezeigt hat. Oberbürgermeister Kegel dankte Günter Reichelt für die Dokumentation dieses Menschen für Traunstein und für seinen erneuten Einsatz zur Bucherstellung.

Dekan Georg Lindl stellte in seinem Grußwort dar, dass die Pfarrei St. Oswald zwar schon viele Bücher in der Bibliothek habe, aber keines in dieser Art. Es zeige nämlich einen „sehr privaten Papst Benedikt, der bayerisch bodenständig und immer mit der Heimat verbunden ist“. Diese Verbundenheit werde auch mit dem Alter immer intensiver, so Dekan Lindl.

Musikalisch hervorragend umrahmt wurde die Buchvorstellung durch die „Waginger Wirtshausmusi“, die zwischen den Grußworten und Reden immer wieder spielte. Als quasi „päpstliche Hausmusik“ dankte Günter Reichelt den drei Musikanten für ihr Spielen und bezeichnete sie deshalb so, da sie schon öfter bei den Fahrten nach Rom dabei waren und vor Papst emeritus Benedikt XVI. und Papst Franziskus gespielt haben.

Das Buch ist zum Preis von 19,50 € zuzüglich evtl. Versandkosten wie folgt  zu erwerben: Beim Autor Günter Reichelt, Hochplattenstraße 27, 83026 Rosenheim, Tel. 08031/68855; e-mail: reichelt.guenter@t-online.de , in Traunstein bei der Bäckerei Kotter am Taubenmarkt, bei der Stadt Traunstein im Stadtarchiv und im Pfarrbüro Sankt Oswald in Traunstein. In Rosenheim in der Bahnhofsbuchhandlung, und in der Pfarrämtern Heilig Blut, Pang und Oberwöhr.

Bericht: Thomas Gätzschmann  – Fotos: Petra Perzl

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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