Kirche

Am Grab von Maria Fuchs aus Huben bei Sachrang

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Im gesegneten Alter von 91 Jahren verstarb Maria Fuchs aus Huben bei Sachrang in der Gemeinde Aschau i. Chiemgau. Beim Requiem in der Pfarrkirche St. Michael erinnerte Pfarrer Hermann Overmeyer  vom Pfarrverband Oberes Priental an das lange und von viel Arbeit geprägte Leben der Verstorbenen. „Als fünftes von insgesamt sechs Kindern galt es für sie schon früh auf dem elterllichen Anwesen in Oberreichenau Hand anzulegen. Nach dem Volksschulbesuch in Sachrang und ersten Berufs-Tätigkeiten bei ihrer Tante und bei einem Lehrer-Haushalt ehelichte sie im Jahr 1948 Josef Fuchs aus Huben“, so der Pfarrer beim Gedenk-Gottesdienst, der volksmusikalisch von Gabi Reiserer und Hans Wiesholzer gestaltet wurde. In Huben hatte Maria Fuchs immer viel Arbeit auf dem Bauernhof und in der Landwirtschaft, gerne war sie eine Gastgeberin für Urlaubsgäste und ihre ganze Freude gehörten ihren vier Kindern mit drei Enkel- und sieben Urenkel-Kindern. Lange Zeit pflegte sie im eigenen Haus ihre Schwiegermutter, mit ihrem im Jahr 2015 verstorbenen Ehemann Josef Fuchs konnte sie im Jahr 2008 noch die Diamantene Hochzeit feiern, eine Feier zur Eisernen Hochzeit im Jahr 2013 war aus Krankheitsgründen ihres Mannes nicht mehr möglich. Maria Fuchs konnte bis zuletzt dank der Pflege durch ihre Kinder in ihrem Zuhause bleiben. In großer Anzahl beteiligte sich der Trachtenverein „D´Geigelstoana“ Sachrang an der Beerdigung, mit der Fahnenabordnung sowie mit vielen Röckefrauen und Mannerleuten wurde zum Ausdruck gebracht, dass mit Maria Fuchs eine langjährige, beliebte und verdiente Trachtlerin von dieser Welt gegangen ist.

Sterbefoto: Maria Fuchs, Huben bei Sachrang – verstorben im Alter von 91 Jahren

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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