Ukraine-Hilfe

Regensburger Ukraine-Hilfe: Helfer brauchen selbst Hilfe

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die sozialen Gruppen, die sich in Regensburg um die Lebensmittel- und Essensversorgung ukrainischer Flüchtlinge kümmern, haben sich auf Einladung von Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein zum Erfahrungsaustausch getroffen.

Dabei wurde deutlich, dass auch die Regensburger Helfer selbst Hilfe brauchen. So sucht die Regensburger Tafel e.V. dringend Ehrenamtliche, die sich bei der werktäglichen Essensausgabe engagieren wollen – zuletzt musste der Verein einen sehr großen Andrang von Menschen aus der Ukraine bewältigen. Auch Lebensmittel-Spenden werden teilweise knapp. Die Tafel ist auf Zulieferungen in Paletten-Größe angewiesen, die derzeit wegen der ohnehin angespannten Situation im Handel knapper werden. Andere Vereine und Verbände übernehmen die Erstversorgung am Bahnhof oder in den Unterkünften im Stadtgebiet und sind ebenfalls auf der Suche nach Helferinnen und Helfern, die sich längerfristig engagieren wollen.

Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein bedankte sich ausdrücklich bei den ehrenamtlichen und hauptberuflichen Helfern: „Die schnelle und unkomplizierte Versorgung mit Essen und Lebensmitteln hat schon während der Corona-Lockdowns sehr gut funktioniert in Regensburg. Umso dankbarer bin ich für die große Hilfe, die Regensburger Initiativen jetzt den neu ankommenden Menschen aus der Ukraine zukommen lassen.“

Bericht: Stadt Regensburg

Foto: Hötzelsperger

Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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