Natur & Umwelt

Die Taube auf dem Gockel auf dem Dach

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

 Bild und Betrachtungen von Marga Leingartner aus Rosenheim

Verkehrte Welt

 An Gockl aufm Hausdoch werds öfta gebn.

Aba a Taubn drauf hob i no net gsehgn.

De Taubn ko dem Gockl no so schee toa,

I glaab, der bleibt liaba alloa

 

Hot si de Taubn aufn Gockl hi ghockt,

dass s’ a scheenane Aussicht hot?

Natürli hockt s’ ganz auf seim Haupt drobn,

weil s’ do weita obi schaugn kon.

 

De Taubn packt den Hahn mit ihre Kralln am Kopf.

Der arme Tropf!

Der arme Kerl ko si net rettn,

weil s’n fest gschwoaßt hobn an da Pfettn.

 

De Henna im Gartn

werdn sehnlichst auf ihrn Herrn wartn.

Sie könnan koane Oa legn

ohne dem Herrscher sei’m Segn.

 

Wos soin mia Menschn macha?

Ohne Oa, des is net zum Lacha.

Da Ostahos muaß si wos nei’s ausdenka,

wenn er koane Oa mehr ko schenka.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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