Tourismus

Wildkräuterwanderung am 2. Juni in Prien

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“, waren einst die hoffnungsvollen Worte von Pfarrer Sebastian Kneipp – unscheinbare Kräuter, Blätter von Bäumen, Samen und Wurzeln gelten seit Jahrtausenden als die „Hausapotheke“ der Menschen. Durch den Einzug chemischer Medikamente fiel das alte Wissen über die Kraft der Heilkräuter mehr und mehr in Vergessenheit. Vor allem bei leichteren Beschwerden und zur Vorbeugung – wie beispielsweise bei Erkältung, Verdauungsstörung und Hautverletzungen – kann das überlieferte Wissen mit Erfolg eingesetzt werden. Die Teilnehmer der geführten Kräuterwanderung erhalten am Freitag, 2. Juni interessante Einblicke in die Welt heimischer Kräuter. Bei dem eineinhalb stündigen Rundgang durch das Harrasser Moor erklärt die Kräuterpädagogin und Wanderführerin Anna Prankl fachlich fundiert, welche Wildpflanzen essbar sind und wie man diese von nicht genießbaren unterscheidet. Abschließend werden die gesammelten Schätze natürlich probiert – zusammen mit einem frischen Chiemseefisch werden sie bei einem 4-Gang Menü im Restaurant „Zum Fischer am See“ serviert.

Treffpunkt ist um 18 Uhr auf dem Parkplatz der Gaststätte, Harrasser Straße 145 in Prien. Festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung sind erforderlich. Führungspreis inklusive Wildkräuter-Menü: 34 Euro pro Person (ohne Getränke). Minimale Teilnehmerzahl sind fünf Personen, maximale 15.

Anmeldung und weitere Informationen im Gasthof Fischer am See unter Telefon +49 8051 90760 und direkt bei Anna Prankl unter Telefon 08055 708.

Foto: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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