Tourismus

Tourismus in Bayern weiter auf Erholungskurs

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Tourismus in Bayern arbeitet sich auch im Juli 2021 aus dem Pandemie-Tal heraus. Die rund 11 600 geöffneten Beherbergungsbetriebe*) Bayerns melden rund 3,2 Millionen Gästeankünfte und rund 9,5 Millionen Übernachtungen, wie die Expertinnen und Experten des Bayerischen Landesamts für Statistik mitteilen. Somit steigen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,4 Prozent bei Gästeankünften und 8,7 Prozent bei Übernachtungen.

Fürth/Schweinfurt. Im Juli 2021 sind laut Bayerischem Landesamt für Statistik 11 562 Beherbergungsbetriebe geöffnet. Diese Zahl markiert typischerweise den Spitzenwert im Jahresverlauf. Die Betriebe melden aktuell gut 3,2 Millionen Gästeankünfte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind das +10,4 Prozent und rund 9,5 Millionen Übernachtungen, was einen Anstieg von +8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet. Der sich im April abzeichnende Aufwärtstrend hält an. Auch Gästeankünfte und Übernachtungen aus dem Ausland steigen erneut: Im Juli 2021 kommen 15,8 Prozent mehr Gäste für einen Aufenthalt nach Bayern als noch im Juli 2020. Deren Übernachtungen nehmen um 11,8 Prozent zu. Gästeankünfte aus Deutschland mehren sich um 9,5 Prozent, deren Übernachtungen um 8,3 Prozent.

Nach Betriebsarten betrachtet weisen lediglich Pensionen (Gästeankünfte: -1,0 Prozent; Übernachtungen: -1,8 Prozent) und die in den vergangenen Jahren sehr gefragten Campingplätze (Gästeankünfte: -4,8 Prozent; Übernachtungen: -3,8 Prozent) ein Minus im Vergleich zum Vorjahresmonat auf. Die deutlichste Steigerung verzeichnen Erholungs-, Ferien-, und Schulungsheime mit +40,8 Prozent bei Gästeankünften und +28,7 Prozent bei den Übernachtungen.

Die Summe der Monate Januar bis Juli 2021 verdeutlicht allerdings, dass trotz steigender Zahlen in den Monaten April bis Juli 2021 das Vorjahresniveau noch nicht erreicht werden kann. Durch die Corona-Maßnahmen in der ersten Jahreshälfte liegen die rund 7,3 Millionen Gästeankünfte um 35,2 Prozent und die gut 24,3 Millionen Übernachtungen um 25,2 Prozent unter Vorjahreszeitraum. Wie schon im vergangenen Monat, kann sich die Landeshauptstadt München auch im Juli 2021 über weiter zunehmende Gästeankünfte (+31,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat) und steigende Übernachtungszahlen (+31,4 Prozent) freuen. Unter den Regierungsbezirken liegt Mittelfranken mit 15,8 Prozent mehr Gästeankünften und 15,0 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahresmonat an der Spitze. Hier profitiert auch Nürnberg von dem Aufwärtstrend und legt bei den Gästeankünften um 13,5 Prozent und bei den Übernachtungen um 15,3 Prozent zu.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Andrea Major – Chiemsee-Stimmung

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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