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Rosenheim: Digitaler Schüleraustausch mit Japan

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bereits zum zweiten Mal musste heuer der Schüleraustausch zwischen der Städtischen Realschule in Rosenheim und Schulen in Ichikawa (Japan) pandemiebedingt abgesagt werden.

In diesem Schuljahr jedoch entschieden sich die Verantwortlichen in Japan und Deutschland, einen digitalen Austausch zu organisieren. Sibylle Beaumont, Lehrerin an der Städtischen Realschule für Mädchen und Leiterin des Austauschprogrammes, fand schnell viele enthusiastische Schülerinnen, die sich beteiligen wollten. Die Mädchen einer siebten Klasse erstellten dazu Videos zu unterschiedlichen Themen. Sie stellten sich selbst vor, präsentierten ihre Schule sowie die Stadt Rosenheim und filmten Bastelanleitungen für traditionelle Gegenstände wie Weihnachtsengel und Weihnachtssterne. Unterstützt wurden sie von einer Ethikklasse der zehnten Jahrgangsstufe, angeleitet durch Anne Kölsch, Lehrerin für Deutsch, Geschichte und Ethik. Diese Gruppe drehte Anleitungen für Lebkuchenhäuser und Adventskalender. In Rosenheims japanischer Partnerstadt Ichikawa, die an Tokio angrenzt, traf sich eine Gruppe von 20 Schülerinnen und Schülern an sechs Samstagen für den Austausch. Auch sie drehten Videos und bastelten die typischen deutschen Gegenstände mithilfe der Anleitungsvideos der Mädchenrealschule nach.

Zusätzlich erfolgte eine virtuelle Stadtführung in Rosenheim. Eine kleinere Gruppe von begeisterten Schülerinnen traf sich an einem Samstagmorgen und führte die japanische Austauschgruppe, welche aus Ichikawa über ZOOM live zugeschaltet war, durch Rosenheim. In Ichikawa halfen zwei Übersetzer, diesen Austausch umzusetzen. Die virtuelle Stadtführung machte allen Beteiligten sehr viel Freude, die Schülerinnen und Schüler in Deutschland und Japan konnten sich kennen lernen, Interessantes aus der anderen Kultur erfahren und auch zusammen lachen.

Foto: Städtische Realschule für Mädchen

Bericht: Stadt Rosenheim

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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