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Nepomuk-Jubiläum: Brücken statt Grenzen!

Mit einer Aktion “Bayern und Böhmen – Brücken statt Grenzen!” wies die Paneuropa-Union Deutschland auf den 300. Jahrestag der Seligsprechung des gemeinsamen Schutzpatrons beider Länder, des in weiten Teilen Mitteleuropas verehrten Brückenheiligen Johann von Nepomuk hin. Die Delegation unter der Leitung des Präsidenten der Paneuropa-Union Deutschland, Bernd Posselt, zugleich Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, versammelte sich mit Paneuropa-Fahnen vor der Statue Nepomuks auf der Brücke am Neumarkter Klostertor und entzündete dort eine Wallfahrtskerze.

Posselt nannte den Märtyrer aus dem 14. Jahrhundert sowohl ein Symbol der Völkerverständigung als auch ein Sinnbild der Menschenrechte. Eine wechselvolle Geschichte habe den Menschen diesseits und jenseits der bayerisch-böhmischen Grenze tiefe Wunden geschlagen, die jetzt während der Pandemie durch die Grenzschließungen und viel neues Mißtrauen wieder aufgerissen worden seien. Damit gewinne Johann von Nepomuk als einer der populärsten Heiligen Europas, dessen Statuen weite Landstriche und dort vor allem Brücken zieren, eine neue, brennende Aktualiät. Der Europapolitiker verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, daß mit der “möglicherweise diesen Sommer zu erwartenden Seligsprechung des französischen Gründervaters der europäischen Einigung, Robert Schuman, zu Johann von Nepomuk noch ein Brückenbauer des 20. Jahrhunderts hinzutritt.”

Bericht und Foto: Bernd Posselt, MdEP a.D., Präsident der Paneuropa-Union Deutschland (www.bernd-posselt.de)

Bildtext: Auf der Brücke vorm Neumarkter Klostertor von rechts nach links: der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland, Bernd Posselt, die Statue des Heiligen Johann von Nepomuk, Paneuropa-Pressereferentin Stephanie Waldburg und Paneuropa-Bundesgeschäftsführer Johannes Kijas.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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