Brauchtum

Ehrenzeichen des Bayerischen MP an Trachtlerin Irene Lorenz

In der Münchner Residenz verlieh bereits am 22. November 2019 der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder höchstpersönlich das „Ehren-zeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern“ an die Füssenerin Irene Lorenz.

Dieser Orden wird seit 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige, hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit an Menschen verliehen, die durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben.

Irene Lorenz ist seit 1959 Mitglied bei den Neuschwanstoanern und wurde 2019 für 60 Jahre Mitgliedschaft beim ältesten Füssener Trachtenverein geehrt. Nach aktiven Jahren in der Jugend als auch bei den erwachsenen Trachtlern wurde sie 1981 zur 1. Kassiererin gewählt und behielt dieses Amt für 20 Jahre inne. Seit 2014 erfüllt sie den Ehrenposten der Ältestenvertreterin mit Leben und baut so Brücken zwischen den Generationen.

Sei es bei Schulveranstaltungen, bei denen Brauchtum, Dialekt und Heimatliebe an die Kinder der Grundschule vermittelt wird, sei es als aktive Schneiderin bei der Ausstattung der Männer mit Gehröcken nach historischem Vorbild. Frau Lorenz trägt mit Freude ihre weiß-blaue Festtracht ebenso gerne wie das Historische Fiassar Bürgergwand.

Mit angereist zum Ehrentag waren die Hauptvorstände Viviane Mößmer und Richard Hartmann des GTuHV D’Neuschwanstoaner Stamm, die diesen besonderen Anlass mit ihrem langjährigen Vereinsmitglied gebührend feierten.

Text und Bildrechte: GTuHV D’Neuschwanstoaner Stamm Füssen e.V.

Bildunterschrift: Die geehrte Irene Lorenz zwischen dem Bayerischen Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder, und dem 1. Sprecher des Hauptvorstands, Richard Hartmann in der Allerheiligen Hofkirche der Münchner Residenz.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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