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Chiemseehospiz würdigt Günter Pfaffeneder

Ende Oktober 2020 wurde das Chiemseehospiz in der Gemeinde Bernau im Landkreis Rosenheim fertiggestellt. Landrat Bernhard Kern vom Landkreis Berchtesgadener Land  nahm kürzlich mit seinen Amtskollegen aus dem Landkreis und der Stadt Rosenheim sowie dem Landkreis Traunstein an der Verwaltungsratssitzung teil. Der ehemalige Vorsitzende Günther Pfaffeneder hat sich bei der Bauausführung und Bauorganisation aber auch im Pflege- und Hospizbereichs äußerst verdient gemacht, bedingt durch seine langjährigen Erfahrungen als langjähriger Vorsitzender des Hospizvereins und ehemaliger Geschäftsführer der Romed-Klinik Rosenheim.

Kürzlich konnte Landrat Kern mit Geschäftsbereichsleiter Hans Jahn die für unsere Region sehr bedeutende Einrichtung mit dem Geschäftsführer Stefan Scheck einige Tage vor der Eröffnung besichtigen und sich ein Bild von der Einrichtung machen. Landrat Bernhard Kern und Hans Jahn zeigten sich dabei tief beeindruckt: „Für unsere Region, für die Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein und den Landkreis und die Stadt Rosenheim, ist das Chiemseehospiz als Gemeinschaftsprojekt eine einmalige und bedeutende Einrichtung geworden. Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Einrichtung für Menschen, die in den letzten Tagen ihres irdischen Lebens stehen, nunmehr in unserer Region haben.“ Nach siebenjährigen Überlegungen und Planungen und dann weiteren eineinhalb Jahren Bau-zeit wurde im Ortskern von Bernau eine Einrichtung geschaffen, die seit 10. November für zehn Mitmenschen Platz bietet. Kurz vor Inbetriebnahme konnte das 6,2 Millionen teure Bauwerk coronabedingt im kleinsten Rahmen eingeweiht werden.

Träger des Chiemseehospiz ist ein gemeinsames Kommunalunternehmen der Landkreise Ro-senheim, Traunstein und Berchtesgadener Land sowie der Stadt Rosenheim. Vorsitzender des Verwaltungsrates ist Landrat Otto Lederer aus Rosenheim. Landrat Bernhard Kern ist stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender. Der Landkreis Berchtesgadener Land ist mit 17,44 % an dem Kommunalunternehmen beteiligt.  Was steht hinter der Hospizidee? Die Hospizidee ist ein Konzept, das menschenwürdiges Leben und Sterben in vertrauter Umgebung ermöglichen will. Die Hospizidee betrachtet dabei das Sterben als einen Teil des Lebens, der weder verkürzt, noch künstlich verlängert wird und steht für ein zugewandtes und achtungsvolles Begleiten am Lebensende. Das Chiemseehospiz bietet erwachsenen Menschen mit unheilbaren Krankheiten und begrenzter Lebenserwartung – von wenigen Wochen oder Monaten – die Möglichkeit einer Unterbringung, wenn ein Krankenhausaufenthalt nicht erforderlich ist, eine Pflege zu Hause aber nicht ausreicht oder nicht möglich gemacht werden kann.

Weitere Informationen zum Chiemseehospiz sind unter www.chiemseehospiz.de abrufbar.

Bericht und Foto: Landratsamt Berchtesgadener Land

Bildunterschrift: Landrat Bernhard Kern (links) zusammen mit dem Oberbürgermeister Andreas März, dem ehemaligen Vorsitzenden Günter Pfaffeneder, den jetzigen Vorsitzenden des Hospizvereins und Heimleiter Stefan Scheck sowie dem Landrat des Landkreises Rosenheim und Vorsitzen-der Otto Lederer. Per Videokonferenz wurde das Landratsamt Traunstein zur Verwaltungs-ratssitzung zugeschalten.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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