Natur & Umwelt

Umwelt-Auszeichnungen im Berchtesgadener Land

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Für ihre freiwilligen Leistungen konnte der Firma TransTextil aus Freilassing, den Milchwerken Berchtesgadener Land in Piding, sowie dem Hotel Rehlegg aus Ramsau b. Berchtesgaden vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz die Urkunde „Teilnehmer am Umwelt- und Klimapakt Bayern“ verliehen werden. Die Unternehmen engagieren sich mit freiwilligen Leistungen für den Umwelt- und Klimaschutz im Landkreis Berchtesgadener Land.

Staatsminister Thorsten Glauber und Landrat Bernhard Kern würdigten die drei Unternehmen im Beisein von BGLW-Geschäftsführerin Dr. Anja Friedrich-Hussong und dem Klimaschutzmanager des Landkreises, Manuel Münch, für ihr Engagement für die heimische Umwelt.

Die Firma TransTextil aus Freilassing legt den Fokus auf eine energieeffiziente und ressourcenschonende Fertigung seiner Funktionstextilien und die Umsetzung neuer wasserbasierter Technologien in der Ausrüstung und Beschichtung. Die Firma, die bereits seit mehreren Jahren Mitglied beim Umwelt- und Klimapakt ist, hat unter anderem das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 eingeführt und setzt sich seit Beginn der Corona-Pandemie für nachhaltige Mehrweglösungen für den Infektionsschutz im Sinne der Kreislaufwirtschaft ein, etwa bei zertifizierten Schutzkitteln und Schutzanzügen.

Die Milchwerke Berchtesgadener Land haben in ihrem Betrieb das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 eingeführt und setzen zahlreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung und der Steigerung der Energieeffizienz um. Zudem setzt die Molkerei auf umweltfreundliche Verpackungen und unterstützt den Ausbau umweltgerechter Mobilität, etwa durch Lademöglichkeiten für E-Autos am Werksgelände. Daneben fördert das Unternehmen die Weidehaltung und hat sich gegen den Einsatz des Pflanzengifts Glyphosat positioniert.

Das Hotel Rehlegg in Ramsau b. Berchtesgaden wirtschaftet seit 2015 klimaneutral und seit 2017 klimapositiv. Dazu hat auch dieses Unternehmen auf verschiedene Maßnahmen zur Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz und der Verminderung von CO2-Emissionen eingeführt. Das Hotel setzt auf Ressourcenschonung durch regionale Produkte sowie auf Biodiversität, und stellt beispielsweise Anbauflächen für die Biosphärenregion zur Verfügung.

Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft zur Übernahme von Eigenverantwortung beim Umweltschutz. Übergeordnetes Ziel des Umweltpaktes ist die Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes in allen Bereichen (z. B. Vermeidung von Emissionen, Energieeinsparung/Steigerung der Energieeffizienz und Klimaschutz, Abfallvermeidung, Wasser, Abwasser und Gewässerschutz, Gesundheitsschutz, Naturschutz, Bodenschutz).

Bildunterschriften:

Transtextil: Die Firma Trans-Textil ist erneut Mitglied beim Umweltpakt (v. l.): Klimaschutzmanager Manuel Münch, Staatsminister Thorsten Glauber, Andreas Hänsch und Wilhelm Krings von TransTextil, Landrat Bernhard Kern sowie BGLW-Geschäftsführerin Dr. Anja Friedrich-Hussong bei der Urkundenübergabe.

Milchwerke: Milchwerke-Geschäftsführer Bernhard Pointner (Mitte) freut sich gemeinsam mit (v.l.) Klimaschutzmanager Manuel Münch, Staatsminister Thorsten Glauber, Landrat Bernhard Kern und BGLW-Geschäftsführerin Dr. Anja Friedrich-Hussong über die Teilnehmerurkunde seines Unternehmens beim Umweltpakt.

Hotel Rehlegg: Landrat Bernhard Kern(l.) übergab die Teilnehmerurkunde für den Umweltpakt gemeinsam mit Staatsminister Thorsten Glauber (r.) und BGLW-Geschäftsführerin Anja Friedrich-Hussong an Hotelier Johannes Lichtmanegger.

Bericht und Bilder: LRA Berchtesgadener Land

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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