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Spende aus Mundschutzerlös für die Bürgerstiftung Frasdorf

4500 Euro für die Bürgerstiftung Frasdorf übergaben Martina Enzinger und die „Mundschutznähgruppe Frasdorf“ an Bürgermeister Daniel Mair aus dem Erlös des Verkaufs der selbstgemachten Mundschutzmasken. Bürgermeister Mair bedankte sich bei allen, die mitgemacht hatten, für ihre Arbeit zum Wohle des Dorfes und erläuterte den Frauen, wofür das Geld der Frasdorf-Stiftung verwendet werde.13 Frauen und ein Mann begannen schon in den allerersten Corona-Tagen auf den Aufruf von Martina Enzinger hin, Mundschutzmasken für das Dorf zu nähen. Beteiligt waren: Gudrun Böhm, Renate Jäger, Anni Brunner, Rena Lichtblau-Stanojevic, Hanna Schäffer, Gitti Hamberger, Anni Wörndl-Ruckerting, Andrea Köberle, Emmi Karpfinger, Stephan Döppenschmidt, Lisa Schluttenhofer, Martina Stoib, Petra Fleischer und Martina Enzinger. „Nicht nur die Frasdorfer wollten unsere Masken haben, aus der ganzen Region kamen die Anfragen, ob wir nicht ein paar auch für Nichtgemeindebürger übrig hätten – natürlich gegen Bezahlung“. Es gab ja keine Fertigprodukte zu kaufen – und wenn im Handel welche vorrätig waren, wurden sie anderweitig für Kliniken und Katastrophenschutzorganisationen gebraucht. Doch gab es überall Anleitungen, wie man mit Nadel und Faden und viel Geduld selbst eine Maske fertigen könne. Nach diesen Vorgaben machten sich die Näherinnen ans Werk. Rund 800 Stück schneiderten sie so zusammen, bei den örtlichen Näherinnen waren anfangs genügend geeignete Stoffreste für eine Fertigung vorrätig. Lediglich die notwendigen Gummibänder gingen schnell zu Ende. Aber auch hier fand sich schon bald eine Lösung in den Nähkörben der Frauen. Martina Enzinger holte die fertigen Masken bei den Näherinnen ab und brachte sie zu den Verkaufsstellen, die fertigen Masken wurden bei Edeka-Waltner, in der Bäckerei Bauer und in der Metzgerei Weber verkauft.

Bericht und Foto: Heinrich Rehberg

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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