In der Grundschule Samerberg hat ein Tag zum Thema „Apfel“ stattgefunden. Jeder kennt den Spruch „One apple a day keeps the doctor away“ (ein Apfel am Tag und der Doktor bleibt, wo er mag). Und so galt es heute für alle Schüler der Gundschule und des Kindergartens aufmerksam werden und neu Entdecken von gesundem Obst vor der Haustür.

Aufgrund der überreichen Apfelernte in diesem Jahr hatten die Schüler schon Tage vorher fleißig Äpfel gepflückt und mit in die Schule gebracht. Nun versammelten sie sich vor der Schule, um dort vom 1. Vorstand des Gartenbauvereins Simon Mayer Wissenswertes über die Herkunft des Apfels und die vielen Obstsorten zu erfahren und vor allem selbst Apfelsaft zu pressen. Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie lernten, dass der Apfel ursprünglich aus Asien zu uns kommt. Schließlich ist der Apfel keine heimische Frucht, er war ursprünglich in Zentral- und Westasien beheimatet. Um 10’000 vor Christus wuchsen auf dem Gebiet des heutigen Kasachstan Äpfel, die auch der Hauptstadt ihren Namen gaben: „Alma-Ata“, heute „Almaty“, heisst übersetzt „Stadt des Apfels“. Dann wollten die Schüler auch wissen, was eine Streuobstwiese ist, und vieles mehr. Die Schüler konnten auch ihr Vorwissen einbringen und aufzählen, was sie für Apfelsorten kennen.
Natürlich gab es auch viele Äpfel, jedoch nicht nur zum Naschen, sondern vor allem zum Pressen von Apfelsaft. Alle Kinder durften ihre mitgebrachten Äpfel in den Obstmuser werfen und dann lief auch schon der Saft aus der Presse. Etwa 80 Liter köstlicher Apfelsaft wurden gepresst und mit großer Freude direkt an der Presse mit den mitgebrachten Bechern sofort getrunken. Simon Mayer erklärte die Funktion der Obstpresse und hat mit viel Engagement die Kinder beim Herstellungsprozess des frischen Apfelsaftes unterstützt. Der frische, selbstgepresste Apfelsaft war für alle Kinder ein besonders interessantes und intensives Geschmackserlebnis und so verabschiedeten sie sich am Ende mit einem herzlichen „Vergelt`s Gott“ bei Simon Mayer für diese schöne Erfahrung.

Fotos: Rainer Nitzsche

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Rainer Nitzsche

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Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.

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