Kultur

Schönes Sommerkonzert der Priener Musikschule

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Musikinstrumente können für Kinder und Erwachsene ein Anker werden, gerade wenn es sich um schwierige Zeiten wie zu Corona ohne viele persönliche Kontaktmöglichkeiten handelt, deshalb sehen wir als Verband Bayerischer Sing- und Musikschulen trotz aller Probleme der letzten anderthalb Jahre optimistisch in die Zukunft“ – zu dieser Einschätzung von Brigitte Riskowski vom bayerischen Musikschulverband passte das heurige Sommerkonzert der Musikschule Prien. Die Referentin für Fortbildung lobte dabei insbesondere die große Bandbreite, die in der Priener Musikschule musikalisch hör- und erfahrbar ist.

Eingangs des Kurgarten-Konzertes fasste Priens Musikschulleiterin Brigitte Buckl ihre Freude über die Veranstaltung wie folgt zusammen: „Im Freien waren wir zuletzt 2019 hier im Kurpark präsent und im März 2020 war es uns letztmals möglich, mit einem Bambino-Konzert an die Öffentlichkeit zu gehen. Trotz der eingeschränkten Probenzeiten haben wir es in kurzer Zeit geschafft, ein schönes Sommer- und Schluss-Konzert für Junge und Kleine sowie für Ältere und Größere vorzubereiten. Jetzt sind wir einfach alle froh, die lange Durststrecke Corona musikalisch zu verlassen“. Ergänzend sagte die Musikschulleiterin: „Überraschend war, dass gerade in Corona-Zeiten daheim und online zum Teil mehr geübt wurde, die Instrumente waren sozusagen die Konstante im ansonsten labilen Leben, das wird sich und wollen wir im heutigen Programm zeigen“. Dieses begann mit einem kleinen Geigenensemble mit Gitarre unter der Lehrkraft von Romana Kemlein-Laber. Mitwirkende waren dabei Johanna Haipt, Gwendolin Schell, Magdalena Gaiser, Miriam Wohlschlager sowie Rayen Korbl (Gitarre). Es folgte Leonhardt Liebhardt am Klavier mit Lehrkraft Götz von der Bey an der Seite. „Gekonnt und aufgeregt sowie wohl vorbereitet und nach dem Bühnenauftritt erleichtert, so lassen sich auch die weiteren Vorstellungen zusammenfassen“ – so Moderatorin Brigitte Buckl und stellte noch folgende Solisten und Gruppen vor: das Klavier-Duo Hanna Thelen und Irina Badlo, Sina Baumer am Klavier, die Querflötistinnen Isabell Ganter und Petra Safaric, Tim Stattrop (Klavier). Magdalena Gaiser (Violine) und ihr Bruder Korbinian (Saxophon) wurden von ihrem Papa am Klavier begleitet. Des Weiteren spielten Katharina Schulz (Gitarre), Mia Jonda (Violoncello), Rubina Schnellbach (Gitarre), Isabell Korte (Klavier), Lea Voderholzer (Klavier und Gesang), Maximilian Buchner und Martin Reiser (Steirische Harmonika und Waldhorn), die generationsübergreifende Glückskleemusi, ein Zithertrio mit Gitarre (mit Sabine Reiterberger (46), Margit Hamm (46) und Christina Mayer (16) (die hochschwangere Franziska Schönberger (26) wurde von Brigitte Buckl vertreten) und ein Streichensemble mit Johanna und Marina Hamberger, Julian Einsiedler, Johanna Haipt und Rayen Korbl. Im letzten musikalischen Abschnitt waren zu hören: Antonia Braun (Violoncello), Julen Böhmer (Gitarre), Lea Boekhoff (Querflöte), Johann Hamberger (Violine), Anian Moch (Saxophon), Jakob Kastner (Klavier). Einen berührenden musikalischen Abschluss gestaltete die Sängerin Samra Cehajic. Sie wurde erst nach einer Zugabe vom begeisterten Publikum entlassen.

Zahlreiche Besucher, Priener, Eltern, Großeltern und Kurgäste waren angetan von der Auftrittsvielfalt im Priener Kurgarten aus den Reihen der Priener Musikschule, die mit derzeit 25 Lehrkräften und 535 Musikschülerinnen und Musikschülern bald in die Ferien geht, ganz in der Hoffnung, dass es zum Start ins neue Unterrichtsjahr wieder geordnete Möglichkeiten des zusammen Musizierens gibt.

Fotos: Hötzelsperger/Musikschule – Eindrücke vom Sommerkonzert der Priener Musikschule

Weitere Informationen: www.musikschule-prien.de

 

 

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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