Corona-Krise

Pfarrgemeinde Prien: 3G-Regel bei Gottesdiensten

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

In einer außerordentlichen Sitzung hat der Pfarrgemeinderat von Prien die Erfahrung des 3G-Tests am Kirchweihsonntag ausgewertet. Dabei wogen die positiven Erfahrungen stärker als die negativen Stimmen. Es konnten deutlich mehr Gottesdienstteilnehmer den Kirchweihsonntag in der Pfarrkirche feiern als unter der Abstandsregel. Die Ministrantenzahl wuchs wieder auf 12 Ministranten an. Einige ehemals regelmäßige Gottesdienstbesucher kamen seit langer Zeit erstmals wieder in die Kirche, weil sie wussten, dass sie Platz haben werden. Die allermeisten Gottesdienstteilnehmer zeigten unaufgefordert und sehr freundlich ihren Impfnachweis. Viele waren sehr erfreut, den Platz wieder selbst wählen zu können. Im Vergleich dazu waren es Wenige, die konkret am Sonntag ihren Unmut äußerten. Einige ohne „3G-Nachweis“ nutzten die Möglichkeit über Lautsprecher vor der Kirche mitzufeiern. Nur sehr Wenige gingen wieder nach Hause. Ergebnis des Tests: Nach Abwägen des Für und Wider bezüglich der Situation der ehrenamtlichen Ordner, des erhöhten Aufwands für das Herrichten der Kirche, auch der Unterschiedlichkeit der Beurteilung durch die Kirchgänger und Kirchgängerinnen, entschloss sich der Pfarrgemeinderat, grundsätzlich bei der 1,5 Meter Abstandsregel zu bleiben. An bestimmten Feiertagen mit erwartungsgemäß sehr großem Andrang wird aber in Zukunft von der Möglichkeit eines Gottesdienstes mit 3G-Regel Gebrauch gemacht werden, z.B. an manchen Gottesdiensten der Weihnachtszeit. Dabei wird, wie schon an Kirchweih, darauf geachtet, dass es die Möglichkeit gibt, auf andere Gottesdienste auszuweichen.

Regina Seipel, Pfarrgemeinderatsvorsitzende  –  Werner Hofmann, Gemeindeleitung

Foto: Hötzelsperger – Blick in die Pfarrkirche “Mariä Himmelfahrt” in Prien

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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