Kultur

KreARTiv-Ausstellung im Schloss Pertenstein

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wie jedes Jahr, wird Schloss Pertenstein Ende September wieder zum Highlight der Kunsthandwerkerszene.  Am Sa 23. und So. 24. Sept, jeweils von 10- 18 Uhr, treffen sich hier ca. 50 Künstler und KunsthandwerkerInnen und einige Tausend KunstliebhaberInnen. Präsentiert wird eine breite Palette kunsthandwerklichen Schaffens:  Holz-, Glas-, Papier-, Textilkunst, Fotografie, Vergoldung,  Bleisatz und Buchdruck, Schmuck, Malerei, Skulpturen, Objekte, Taschen und Möbel.

Der gute Ruf der Ausstellung, KreARTiv, Forum für zeitgenössische KUNST und HANDWERK, lockt jedes Jahr Stammaussteller und zahlreiche neue Aussteller nach Schloss Pertenstein.
Diese Attraktivität begeistert  die Besucher und lässt jede Ausstellung zum einmaligen Erlebnis werden.
Hier werden Kontakte geknüpft und gepflegt, Aufträge vergeben, Informationen ausgetauscht, neueste Trends präsentiert, und die Gelegenheit zum Kauf direkt beim Künstler genutzt.

Einen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr die Holzkünstler: Schreiner, Holzgestalter und Drechsler stellen Möbel, Schalen, Schüsseln, Sets, Untersetzer, Leuchten , Kugelschreiber
und Produkte für Haushalt und Raumgestaltung, Objekte und Skulpturen aus. Sie sind aus unterschiedlichsten Holzarten in verschiedensten Techniken bearbeitet.
Erstmals dabei sind  Hans Werner Henkel,  Johann Rößle, Ralf Rentschler und Thomas Peters.  Stephan Fuchs aus Tirol zeigt Lampen aus Zirbenholz.
Seit Jahren begeistern die Stammaussteller Peter Friedrich aus Schweden mit Hirnholzarbeiten, der Massivholzschreiner Joachim Bederke aus Traunstein und der Drechsler Wolfgang Potocki die Besucher. Textilkünstler/innen weben, nähen, filzen, bemalen und stricken Kleidung, Hüte, Accessoires, Decken, Kissen, Schals und Tücher. Erstmals dabei sind die österreichischen AusstellerInnen Margit Rümmele mit Taschen und der Fotograf Herbert Koeppel.

Die Ausstellung thematisiert den fließenden Übergang zwischen Kunst und Handwerk, zwischen bildender und angewandter Kunst, zwischen praktischem Zweckobjekt und freiem spielerischen Experiment. Die Arbeiten der einzelnen Künstler zeichnen sich durch ein hohes Maß an handwerklichem Können und künstlerischer Eigenständigkeit aus.

Bereits am Eingang werden die Objekte und Skulpturen des Holzkünstlers Bernd Dubro großzügig präsentiert. Der Vergolder Reinhard Kanzler aus Nürnberg zeigt Steinobjekte, mit Blattgold veredelt. Siegmar Parkfrieder kombiniert in seinen Skulpturen Glas und Holz. Die Goldschmiede verbinden Design und präzise handwerkliche Gestaltung: Anja Costabel, Regina Beck, Sabine Peiger, Dieter Beidinger und Werner Altinger aus Eiselfing, mit Ateliersitz in der Toskana. Martina Griese aus Ruhpolding stellt Silberschmiedearbeiten aus.

Vorführende Künstler/innen gewähren Einblicke in die Herstellung ihrer Kunstwerke: Willi Beck mit Bleisatz und Buchdruck, Angelika Gimpl-Kecht dreht Glasperlen, Anneliese Wöhrmann zeigt Scherenschnitt und Hannes Bernhofer drechselt.

Der Marstall von Schloss Pertenstein mit dem stimmungsvollen Säulensaal  bildet die ideale Kulisse für die Präsentation der hochwertigen Produkte. Die fantasievolle Präsentation und die sorgfältige Auswahl und Zusammenstellung der Künstler/innen lässt eine Symbiose entstehen, die Besucher und Aussteller gleichermaßen begeistert. Die AusstellerInnen und das Organisationsteam freuen sich auf Ihren Besuch.

Die nächsten Ausstellungstermine in der Region sind: Oktober 28./29. im MVG Museum in München, 25./26. Nov. Salzburg: Mozarteumorchesterhaus beim Petersbrunnhof.

Weitere Informationen: www.kunsthandwerk-art.com, Atelier Stidl, 83395 Freilassing, Tel. +49/(0)8654/479165

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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