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Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Sachrang

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bernd Wagner übernimmt in Sachrang die Führung der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Sachrang, der bisherige Vorsitzende Herbert Hoyer stellte sich für keine weitere Amtszeit zur Verfügung. Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen unter der Leitung von Bürgermeister Peter Solnar im Sachranger Hof gab es keine gravierenden Änderungen in der Vorstandschaft für die kommenden drei Jahre: Bernd Wagner und sein Stellvertreter Erich Hofferer führen den Verein. Um die Kasse kümmert sich mit Christine Parigger erstmals in der über 150-jährigen Geschichte des Vereins eine Frau. Der bisherige Kassier Konrad Baumgartner gab nach 20 Jahren sein Amt ab; Schriftführer bleibt wie bisher Gerd Kalckbrenner. Peter Lampka trägt die Fahne des Vereins, unterstützt von Martin Bichl, Sepp Niedermeier und Martin Obermayer. Die drei Beisitzer Karl Hertle, Hans Liepold und Adolf Obermayer vervollständigen das Gremium.

Christian Parigger erhielt aus der Hand des neu gewählten Vorsitzenden das goldene Verdienstzeichen für 50-jährige Vereinstreue, Anton Feistl-Schossrinn, Peter Hacherer, Peter Steinbeißer und Anton Feistl-Aschau das goldene für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft. Konrad Baumgartner erhielt das Vereinsehrenzeichen für seine 20-jährige erfolgreiche Tätigkeit als Vereinskassenwart.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht wies Vorstand Herbert Hoyer auf die zahlreichen Veranstaltungen der KSK Sachrang hin. Ob Teilnahme bei den Veranstaltungen der Tiroler Nachbarn in Kufstein, Kössen, Niederndorf oder Walchsee, am Aschauer oder Schlechinger Jahrtag oder am Klobenstein, ob Gedenkgottesdienst auf der Kampenwand oder Ölbergwallfahrt, die Sachranger Kameradschaft war überall präsent. Die Teilnahme bei allen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen im Dorf sei für den Verein selbstverständlich, so Hoyer.

Das Sachranger Kriegerdenkmal am Ortsrand wurde in Eigeninitiative von Moos und Grünbewuchs gereinigt, ebenso der Weg zum Denkmal und das Gelände drumherum. In dieser Form stellt das Denkmal einen würdigen Ort des Gedenkens für alle Vereine und alle Sachranger Bürger dar. 62 Gefallene und Vermisste hatte der kleine Ort in den beiden Weltkriegen zu verzeichnen.

Hoyer dankte allen Mitgliedern für die Teilnahme an den Vorhaben des Vereines und bat vor allem die Reservisten bei der Vereinsarbeit auch künftig aktiv mitzuwirken. Kassier Konrad Baumgartner legte letztmals einen ausgeglichenen Kassenbericht vor, auf Antrag der beiden kassenprüfer wurde die vorstandschaft einstimmig entlastet.

Bürgermeister Peter Solnar bedankte sich für das Engagement der Verantwortlichen und die vielen Veranstaltungen, an denen sie teilnahmen, dies trüge entscheidend zum guten Miteinander in Sachrang bei.

Der Obmann der Interessengemeinschaft der Krieger- und Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim (IG Rosenheim) Pius Graf wies auf die Sonderzugreise der IG Rosenheim im kommenden Jahr an die Ostsee mit Gedenkfeier und Kranzniederlegung auf dem Marinestützpunkt „Hohe Düne“ bei Warnemünde hin. Die Frühjahrsreise führt vom 27. April bis zum 30. April nach Mecklenburg-Vorpommern. Schwerpunkt dieses Ausfluges mit dem Sonderzug der IG ist die gemeinsame Gedenkfeier und Kranzniederlegung mit den Soldaten der Marine im Stützpunkt „Hohe Düne“. Weiter stehen Stadtbesichtigungen in Rostock und Wismar und ein Besuch des Schweriner Schlosses mit seinen Gartenanlagen auf dem Programm.

Bericht und Foto: Heinrich Rehberg

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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