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Rosenheimer Ehrenzeichen am Bande

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Weil sie sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich im Bayerischen Roten Kreuz und beim Technischen Hilfswerk engagieren, wurden 27 Bürgerinnen und Bürger mit dem Ehrenzeichen am Bande ausgezeichnet. Der stellvertretende Landrat Josef Huber hatte die zu Ehrenden in den großen Sitzungssaal des Rosenheimer Landratsamtes geladen. „Wir freuen uns, dass wir sie haben“, sagte Huber und betonte die große Bedeutung des Ehrenamtes für die Gesellschaft: „Ohne ehrenamtliches Engagement gäbe es wenig zwischenmenschliche Wärme, unsere Gesellschaft wäre armselig.“ Huber versprach, sich weiterhin für passende Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche einzusetzen. Abschließend meinte der stellvertretende Landrat: „Ihr seid Vorbild für viele andere.“ Der Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Rosenheim Karl-Heinrich Zeuner freute sich über die öffentliche Anerkennung. Den zu Ehrenden gratulierte er zu ihrer gewaltigen Leistung: „Ihr seid großen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt, trotzdem helft ihr.“ Er forderte alle auf „am Schiff zu bleiben“, wie er es nannte. „Die Menschen sind dazu da, einander zu helfen, ihr werdet weiter dringend gebraucht“, so Zeuner abschließend. Glückwünsche gab es zudem vom BRK-Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt, dem THW-Geschäfsführer Manfred Bock und dem Ortsbeauftragten des Technischen Hilfswerk Bad Aibling Bernd Reinartz. Auch zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister waren ins Landratsamt gekommen um zu gratulieren. Die 27 Bürgerinnen und Bürger sind seit 25 bzw. seit 40 Jahren im Bayerischen Roten Kreuz und beim Technischen Hilfswerk aktiv. Das Ehrenzeichen am Bande, bestehend aus Urkunde und Ehrenzeichen, wird im Auftrag des Bayerischen Innenministers verliehen.

Bericht und Foto: LRA Rosenheim

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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