Gastronomie

Historischer Brautag im Fränkischen Freilandmuseum

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besuchte das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim. Im Hofbräuhaus aus dem 17. Jahrhundert half er beim Bierbrauen – eine jahrhundertealte Handwerkskunst. „Beim historischen Brautag die einzelnen Arbeitsschritte zu erleben, ist etwas ganz Besonderes. Die Zutaten Hopfen und Malz stammen von Landwirten aus der Region und garantieren beste Qualität.“

Die zwei Brauereien im Museum, das Hofbräuhaus und das größere Kommunbrauhaus von 1844, werden vom Brauhaus Döbler aus Bad Windsheim betrieben. „Ein starker Pfeiler in Frankens Braukultur ist die Vielfalt der zahlreichen mittelständischen und kleinen Brauereien bis hin zu Gasthausbrauereien”, sagt Aiwanger und fügt hinzu: „Daher war es mir so wichtig, für eine Anpassung der Novemberhilfen zu Gunsten unserer Brauereien beim BMWi zu kämpfen. Wir konnten nach unserem Brauereigipfel im Februar erreichen, dass auch viele der über 300 Brauereien in Unter-, Mittel- und Oberfranken von den staatlichen Hilfen profitieren. Mit unserem Engagement in Berlin konnten nun auch Brauereien mit Gastronomieanteil Unterstützung beantragen, um zumindest ein Teil der Ausfälle auszugleichen.“

Das Wirtschaftsministerium versucht den bayerischen Bierexport rund um den Globus noch weiter auszubauen – ein Ziel ist es, auch Privatbrauereien neue Absatzmärkte zu eröffnen. Denn die kleineren Brauereien sorgen für die Vielfalt an Bierspezialitäten und ungewöhnliche Biersorten. „Aktuell prüfen wir im Wirtschaftsministerium, wie wir bayerischen Brauereien neue Absatzmärkte in China erschließen können. Und hier sind die Erfahrungen aus der Praxis von regionalen Anbietern herzlich willkommen“, erläutert der Wirtschaftsminister.

Im staatlichen Fränkischen Freilandmuseum (Träger: Bezirk Mittelfranken) mit seinen über 120 historischen Werkstätten, Bauern-, Handwerks- und Zunfthäusern wird die Bierkultur in vier Gebäuden (Hofbrauhaus aus Kraisdorf, das Gasthaus aus Mühlhausen, eine Scheuer aus Rabelsdorf und das  Kommunbrauhaus aus Schlüsselfeld) behandelt. „Bad Windsheim steht für Gesundheit, Genuss und Tradition. Das Freilandmuseum und die Franken-Therme sind feste Adressen in der Region „Romantisches Franken“. Diese Kultur- und Gesundheitsangebote sind überregionale Anziehungsmagnete für Gäste aus Nah und Fern. Zusätzlichen Tourismus erwarte ich mir von der Bayerischen Landesgartenschau im Jahr 2027 in Bad Windsheim. Sie wird bei vielen Urlaubern den Kurort zur Urlaubsdestination ihrer Wahl machen“, sagt Aiwanger.

Bericht und Foto: Bayerisches Wirtschaftsministerium

Bildunterschrift: Der bayerische Wirtschaftsminister, Hubert Aiwanger, beim Brautag im Freilandmuseum Bad Windsheim.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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