Natur & Umwelt

Gemeinschaftsaktionen im Revier Au-Schapbach im Nationalpark Berchtesgaden

Veröffentlicht von Günther Freund

Die Unwetter von Mitte Juli haben auch auf der Schapbachalm im Nationalpark Berchtesgaden Spuren hinterlassen.

Im Rahmen eines gemeinsamen, mehrtägigen Arbeitseinsatzes beseitigten kürzlich rund 150 Polizeikommissar-Anwärterinnen und -anwärter der Bundespolizei unter Leitung der Nationalpark-Waldarbeiter und der Bergführer des Trainingszentrums auf Kühroint entwurzelte Baumstämme, Steine, Kies und Schlamm von der Weidefläche auf der Schapbach-Alm. Muren- und Wassergräben wurden wieder verfüllt und Geröll landschaftsschonend per Hand und mit behutsamem Maschineneinsatz entfernt.

 

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Darüber hinaus engagierten sich die angehenden Führungskräfte der Bundespolizei beim Abbau des bereits seit 1893 bestehenden Hofjagdzaunes im Bereich Roint Richtung Seewände. Die angehenden Polizisten stellten bei den mehrtägigen Arbeitseinsätzen im Nationalpark selber die jeweilige Gruppenführung und trainierten so ihre Fähigkeiten im Leiten von Teams sowie im Lösen komplexer Aufgaben.

Sowohl von Nationalpark-Revierleiter Hans Neubauer als auch vom Leiter des Trainingszentrums der Bundespolizei Kührointhaus, Thomas Lobensteiner, gab es Dank und Anerkennung für die geleisteten Arbeiten, die große Motivation und die gute Zusammenarbeit zwischen Nationalpark und Bundespolizei.

 

Pressemitteilung Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

Über den Autor

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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