Leitartikel

Der Weg der Trachtler Bayerns führt über Holzhausen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Zahlreiche Gauvorstände und viele Förderer des Trachtenkulturzentrums hatten sich aus ganz Bayern auf den Weg nach Holzhausen gemacht, um an der 20. Mitgliederversammlung des Fördervreins teilzunehmen. Mit einem besonderen Dank, auch für die Spendenbereitschaft, wurden sie vom Vorsitzenden des Fördervereins Trachtenkulturzentrum Holzhausen e.V., Klaus Reitner, begrüßt. Seinen Dank richtete er an die Unterstützer im Förderverein, als auch an die Helfer im Trachtenkulturzentrum, die das ganze Jahre hindurch bei zahlreichen Veranstaltungen und Bildungsmaßnahmen helfend vor Ort sind.

Klaus Reitner, begrüßte die Vorstandsmitglieder Josef Zellmeier und Sebastian Gasteiger (Stellvertreter), Wolfgang Gensberger (Kassier), Helga Gensberger (Schriftführerin), Andreas  Schweiger und Sepp Sperr (Revisoren), Josef Reff und Peter Eicher (Beiratsvorsitzende).

Die politischen Gäste waren Florian Oßner (Bundestagsabgeordneter), Peter Dreier (Landrat Lkr. Landshut), Josef Reff (Bürgermeister der Marktgemeinde Geisenhausen), Rudolf Lehner (3. Bgm. der Stadt Vilsbiburg und stv. Landrat des Landkreises Landshut) sowie Prof. Dr. Franz Christoph Zeitler (ehem. Vizepräsident der Deutschen Bundesbank).

Von der Vorstandschaft des Bayerischen Trachenverbandes (BTV) waren, Max Bertl (Vorsitzender), Peter Eicher, Erich Tahedl und Günter Frey (stv. Vorsitzende), Hildegard Hoffmann (Schriftführerin) und Rudi Dietz (stv. Schriftführer), Renate Koch (stv. Kassier) und aus dem Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit, Anna Felbermeir anwesend sowie von der Trachtenjugend Christian Kammerbauer (stv. Vorsitzender) und Christian Heilmeier (Geschäftsführer).

“Wir sind stolz, dass das Trachtenkulturzentrum (TKZ) im Landkreis Landshut ist”, so Landrat Peter Dreier in seinem Grußwort. Das Museum im TKZ steht für Tradition und Brauchtum. Dreier sicherte eine Unterstützung für den bevorstehenden Museumsausbau zu, um das Projekt voranzutreiben. “Besonders wichtig ist für Vorhaben dieser Art der Zusammenhalt, sowohl bei den Trachtlern, als auch mit den Gemeinden” so Peter Dreier.

Der 2001 gegründete Förderverein zugunsten des Hauses der Bayerischen Trachtenkultur und Trachtengeschichte war ein kleiner Teile einer inzwischen unglaublichen Erfolgsgeschichte im Bayerischen Trachtenverband. Heute können wir mit Stolz sagen, „der Weg der Trachtler Bayerns in die  Zukunft führt über Holzhausen“, begann Klaus Reitner seinen Bericht.

Der Förderverein unterstützt Maßnahmen im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten. Der Vorsitzende bedankte sich ganz besonders bei Josef Zellmeier, Vorsitzender des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen im Landtag, für seine Unterstützung.

Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederwerbung ist ein Hauptthema des Fördervereins, der ein finanzieller Unterstützer für alle Projekte im Trachtenkulturzentrum ist. Alle Gauverbände und Trachtenvereine werden gebeten, bei den Versammlungen für Mitgliedschaften im Förderverein zu werben. Ein gemeinsames Ziel der Trachtler ist, das Trachtenkulturzentrum  als zentrale Einrichtung und als Bildungsstätte für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

Für die neue Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“ ist Erika Korenjak Ansprechpartnerin. Junge Leute werden gesucht, um Ideen für Vorhaben einzubringen. Das Mitarbeiten in einer Arbeitsgruppe bringt interessante Erfahrungen und Grundlagen in allen Lebensbereichen.

Auf der Homepage des BTV gibt es Informationen zum Förderverein: https://trachtenkulturmuseum.de

 Bericht und Bilder: Anna Felbermeir (Start-Foto zeigt Landrat Peter Dreier)

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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