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Buch-Tipp: Krimi aus Rosenheim

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Heinz von Wilk ist bekannt für seinen deftigen, humorvollen Schreibstil. Daran ändert sich auch in seinem neuesten Werk „Drei Zimmer, Küche, Sarg“, nichts. Zum dritten Mal schickt er darin den ehemaligen Polizisten Max Auer an den Start. Der hat es diesmal mit einem dubiosen Bauunternehmer aus Rosenheim zu tun.

Heinz von Wilk ist geborener Rosenheimer. Sein Wesen ist geprägt von „unstillbarer Neugierde“, schreibt er von sich selbst. Das erklärt auch seinen enorm abwechslungsreichen Lebenslauf. Vom Musiker über Künstleragent bis zum Immobilienhändler ist alles dabei. Dabei kam er viel in der Welt herum. Sei vielen Jahren lebt er aber nun im Chiemgau und betätigt sich dort regelmäßig als Autor.
Mittlerweile sind von ihm schon 16 Bücher erschienen. Alle kamen bei den Lesern gut an. Vor allem bei Krimifans hat sich Heinz von Wilk einen guten Namen gemacht. Dabei bleibt er seiner Linie treu: der Hauptfokus des Geschehens liegt in der Region Rosenheim.
So ist es auch wieder in seinem 17. Werk. Rosenheimer Leser erkennen viele Lokalitäten. Außerdem fließen immer wieder einmal Meldungen und Gerüchte mit ein, die in den vergangenen Jahren in der Stadt die Runde machten so etwa eine geplante Seilbahn über die Stadt hinweg.
Max Auer bekommt diesmal von dem Rosenheimer Bauunternehmer Schiermeier ein Angebot, dass er nicht ablehnen kann. Er soll dessen vermissten Bruder finden und zurückbringen. Die Ermittlungen führen in das benachbarte Österreich. Derweilen brennen in Rosenheim Wohnungen, in denen dann auch noch ermordete Frauen gefunden werden.
Eine ernste Handlung also, aber bierernst bleibt es auch bei diesem Krimi nicht. Heinz von Wilk führt ein weiteres Mal mit viel Ironie und direkter Sprache durch die Handlung.
Krimifans kommen auf alle Fälle auf ihre Kosten. Als Dreingabe gibt es dann sogar drei Rezepte zum Nachkochen: „Heiratsschwindler-Böfflamott a la Manfred“, „Friedls Lasagne Weißblond mit Parmesansauce“ und „Pizza Al Porno“.

„Drei Zimmer, Küche, Sarg“  –  Heinz von Wilk  –  Verlag Gmeiner  – ISBN 978-383-9200-223  – 14,00 EUR

Buch-Tipp und Foto: Karin Wunsam

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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