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Baden und Sommerhitze – wie es früher war

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die Hunds-Tage sind da. Wir gehen ins Schwimmbad, um sich abzukühlen. Doch wie war das vor mehr als 100 Jahren, als man noch nicht diese Möglichkeit hatte. Die Lösung war: die Wellenbadschaukel von 1902.

Die Werbung versprach  vieles: Wellenbad bietet während der Sommermonate angenehmste  und dem Körper erträgliche Frische. Der Effekt ist derselbe wie im Seebade und hat den Vorteil der Wellenbad – Regulierung.

Das waren Zeiten. Man muß sich vorstellen, zu der Zeit um 1900 gab es in den Wohnungen weder Duschen noch  Wannenbäder. Diesen Luxus hatte man höchstens in fürstlichen Häusern. Wenn man sich reinigen wollte, gab es die amtlichen Brausebäder. In der Stadt München waren diese Möglichkeiten sogar aufgetrennt;: Nur für Beamte oder Normalverbraucher.  Diese Bäder  gab es bis in die 50-er Jahre. Man nannte sie auch Tröpfelrbäder. Dieser Name kommt laut Überlieferung daher, dass der Wasserkessel unter den Dach  montiert war. Und wenn man den Hahn in der Dusche aufdrehte, kam das Wasser oft nur  tröpferlweise aus dem Hahn. Den Eintritt konnte sich nicht jeder leisten

Text aus Zeitreise Bayern:  Klaus Bichlmeier   info@a-1-filmtechnik.de

Grafik  unbekannter Künstler, Montage Klaus Bichlmeier – Baden vor 100 Jahren am Tegernsee

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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