Tourismus

Ausflug in die Lokwelt Freilassing

Günther Freund
Veröffentlicht von Günther Freund
Freilassing ist die Stadt der Eisenbahn: seit dem vorigen Jahrhundert gibt es hier den Bahnhof mit einem Bahnbetriebswerk, einer Bahnmeisterei und einer Fahrleitungsmeisterei mit mehr als 1000 Mitarbeitern. Auch heute noch  ist die Stadt ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt und besitzt mit der Lokwelt ein touristisches Highlight und bedeutendes Baudenkmal der Industriegeschichte.
Im Zuge der Privatisierung der Bahn in den 90er Jahren wurde u.a. auch das Bahnbetriebswerk verlagert. Einige Jahre später  wurde der in den Jahren 1902-1905 errichtete Rundlokschuppen in die Denkmalliste aufgenommen und von der Stadt Freilassing zusammen mit dem ganzen Gebäudekomplex, der unter anderem einen Verwaltungsbau, die Montagehalle, ein eigenes Elektrizitätswerk und verschiedene Werkstätten umfasst, erworben und gemeinsam mit dem Deutschen Museum zu einem Eisenbahnmuseum ausgebaut.
 Besonders schön ist der Innenraum des Lokschuppens, dessen Weite von der hölzernen Tragkonstruktion geprägt wird. Ein Relikt aus den aktiven Zeiten des Lokschuppens ist die Drehscheibe mit einem Durchmesser von 23 Metern. Die dazugehörige Oberleitungsspinne ist im Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Bahn zu sehen.

Öffnungszeiten:

Reguläre ganzjährige Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag 10.00 – 17.00 Uhr (letzter Einlass: 16.30 Uhr)
geschlossen: 1. Januar, 1. November, 24., 25., 31. Dezember
Fotos: Günther Freund

Über den Autor

Günther Freund

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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