Sport & Freizeit

Auf den Rosenheimer Hausberg: von Samerberg auf die Hochries

Günther Freund
Veröffentlicht von Günther Freund

Das heiße Sommerwetter der letzten Tage hat jetzt auch den Schnee in den höheren Lagen zum Schmelzen gebracht, man kann wieder Berggipfel ins Visier nehmen.  Eigentlich meiden wir Bergtouren auf Gipfel, die auch durch eine Seilbahn erreicht werden können. Aber bei der Hochries machen wir immer wieder mal eine Ausnahme, denn dieser wunderschöne Chiemgauberg bietet zahlreiche gute Aufstiegswege, sowohl vom Samerberg aus, als auch von Aschau aus.

Diesmal wählen wir den Wanderparkplatz Spatenau als Ausgangspunkt und wandern über die Weiheralm bis zur Mittelstation der Hochriesbahn. Von dort gehen wir dann vorbei an der Käseralm und durch den Wald hinauf zur Ebersbergeralm. Hier wenden wir uns nach links und nehmen den Weg, der in Richtung Riesenalm führt und der nicht allzu steil ist. Wir erreichen eine Wegkreuzung auf einem Sattel mit schönem Ausblick zur Riesenalm und Riesenberg. Jetzt biegen wir nach rechts in den Weg zur Hochrieshütte ein. Auch hier geht es nicht allzu steil aber aussichtsreich  bergauf und wir überholen ein junges Paar mit einem kleinen Mädchen. Die kleine Antonia ist tapfer marschiert, aber jetzt darf sie bis zu Gipfel auf die Schultern von Papa. Bald erreichen wir den Höhenkamm der sich bis zum Gipfel hinzieht.

Nach einer Einkehr in der bewirtschafteten Hochrieshütte, in der es eine reichliche Auswahl an leckeren Gerichten gibt und von deren Aussichtterrasse gleich neben dem Gipfelkreuz wir das grandiose Panorama genießen, gehen wir weiter auf dem Höhenkamm in westlicher Richtung und biegen dann beim ersten Wegweiser in Richtung Spatenau, Grainbach rechts ab. Hinunter gehts wieder wunderbar aussichtsreich, vorbei an der Seitenalm bis zu einer Wegkreuzung nahe der Wimmeralm. Diese lassen wir aber rechts liegen und folgen dem Wegweiser zur herrlich gelegenen Doaglalm, bei der eine Einkehr Pflicht ist und bei der wir bei einem frischen Weißbier zurück auf unseren Abstiegsweg schauen, um dann gemütlich den restlichen Weg zurück zum Auto zu spazieren.

Fotos: Günther Freund

Über den Autor

Günther Freund

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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