Tourismus

Arbeitseinsatz auf Priener Hütte am Geigelstein

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die mit Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten gut bestückte Priener Hütte von der Priener Alpenvereinssektion hat nicht nur gute Gastgeber- und Aufenthalts-Aufgaben, sondern auch die Pflicht, die Hütte und das gesamte Bauwerk hoch droben auf 1.410 Metern Höhe auf dem Laufenden zu halten, ist gerade in Corona-Zeiten von großer Wichtigkeit.

Um das Ziel, die Priener Hütte weiterhin als ein lukratives Ziel für Wanderer, Bergradler und Bergfreunde zu erhalten, braucht es viele Kräfte – hauptamtlich wie ehrenamtlich. So sind hierfür die Mitglieder der Vorstandschaft der Alpenvereinssektion ebenso gefordert wie Hüttenwirtin Monika Becht. Sie sorgt sich neben den Einkehr- und Übernachtungs-Gästen auch für die Technik und für die Ordnung im gesamten Haus.  Hüttenwirt Herbert Ass steht ihr da gut zur Seite. Seine Aufgabe besteht in erster Linie darin, dass das Haus am Geigelstein durch Eigenleistungen, Firmenarbeiten und weiteren Koordinierungen stets in gutem Zustand ist. Damit dies gewährleistet wird, schaut Ass regelmäßig nach dem Rechten. Und damit die Kosten für Firmen so gering wie möglich bleiben, legt er gerne und gut selbst mal Hand wenn es darum geht, handwerkliche Erledigungen vorzunehmen. Auch wenn dies nicht unbedingt in seinen Aufgabenbereich als besorgter Hüttenwart gehört, machte er die heurigen Malerarbeiten gerne – zumal er nicht alleine war. Sein Freund und Kamerad vom Alpenverein und von der Priener Gebirgsschützenkompanie Paul Panzer als pensionierter Maler war heuer schon ein Dutzend Mal mit dabei auf der Priener Hütte als es darum galt, der Außenfassade ein neues Gesicht und den vielen Zimmern einen neuen Anstrich zu geben. Wie gut sich Aß und Panzer verstehen zeigt sich auch darin, dass sie heuer das sogenannte Geigelstein-Kreuz nahe der Priener Hütte samt schwerer Sitzbank erneuerten. Im Blickfeld aber bleibt hauptsächlich die Priener Hütte, sie ist Ziel, Treffpunkt und Anliegen zugleich. Für Hüttenwart Herbert Aß ist sie ein Herzensanliegen – und damit ist sein Engagement ein Segen und Gewinn für die Priener Hütte und für all die Berg- und Geigelstein-Freunde ist die Priener Hütte ein Juwel in einem beachtenswerten Naturschutzgebiet.

Foto/s: Hötzelsperger – Hüttenwart Herbert Aß und sein Maler-Helfer Paul Panzer bei ihren ehrenamtlichen Arbeiten in der  Priener Hütte –  Priener Hütte – Geigelstein-Kreuz nahe der Priener Hütte

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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