Der Samerberger Ochse „Gustl“ (aus Linden) verzichtete beim Wildenwarter Ochsenrennen auf seinen Vorlauf und brachte es auch im Finale gerade einmal auf eine Wegstrecke von gut zehn Metern, das reichte bei einer Rundenlänge von 203,57 Metern natürlich nicht aus und brachte ihm den letzten Platz ein.
Die Samerberger Weiden boten dem Hornochsen in den letzten Jahr eigentlich genug Platz, um sich auszutoben und so die für dieses Rennen notwendigen Muskeln aufzubauen. Gemeinsam mit dem Treiber wurde hart trainiert und sich gegen andere Samerberger Teams, die aus je einem Ochsen, einem Reiter und einem Treiber bestanden, durchgesetzt. Dennoch reichte es in Wildenwart nicht für die Ziellinie.

„Da kann man dann schieben und drücken, wie man will, der bleibt stehen – stur wie ein Ochse eben.“ Da hatte auch Matthias Moser im angehängten Wagen kaum eine Chance, einen Stimmungsumschwung herbeizuführen.

Gustl betrachtete intensiv die Berge und das erste Gras der Saison. Außerdem nahm er lieber Kontakt zu den vielen maskierten Zuschauerinnen auf, als sich beim Rennen allzu sehr zu strapazieren. Sicher war ihm nicht klar, dass er sich mit dieser Einstellung selbst um die Siegerehrung und die Teilnahme am abendlichen Ochsenball im Feuerwehrhaus brachte.

Fotos: Rainer Nitzsche

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Rainer Nitzsche

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