Kultur

Mittelschulverband verabschiedet scheidende Bürgermeister

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Im Anschluss an die Mittelschulverbandssitzung wurden die scheidenden Bürgermeister, die nicht mehr für ihr Amt kandidieren, in einer kleinen Feierrunde im „Scherzl“ des Kronasthauses verabschiedet. Erster Bürgermeister Jürgen Seifert nahm in seiner Funktion als Vorsitzender des Gremiums den Anlass für eine kleine Rückschau. Er dankte den Anwesenden für die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. Die Geschichte brauche Menschen, die nicht nur redeten, sondern etwas umsetzten, und das hätten sie getan: So mit der energetischen Sanierung der Franziska-Hager-Schule (FHS) in Höhe von 11,4 Mio. Euro, die während des laufenden Schulbetriebs umgesetzt worden sei.  Er danke den Lehrern und Schülern sowie der Verwaltung, im Besonderen der Kämmerei, der Bauabteilung sowie Petra Lanzinger, die – einem Engel gleich – sich überaus fürsorglich engagiert habe. Genauso wichtig erachte er die Umstellung der Schulküche auf frisch gekochte, regionale Speisen. Sie hätten damit Verantwortung für die Zukunft übernommen. Auch der Wunsch des Rektors Marcus Hübl, einen Pumptrack im Schulhof zu bauen, sei man nachgekommen. Der Mittelschulverband sei mehr als eine Versammlung, die den Haushalt beschließe, sondern sie würden dazu beitragen, dass sich die Schüler zu selbständigen und sozial gebildeten Menschen mit Charakter entwickelten. Im Gegenzug dankte Marianne Steindlmüller in ihrer Funktion als seine Stellvertreterin Jürgen Seifert für die sehr gute Zusammenarbeit. In einem in Bayerisch vorgetragenen Gedicht sagte sie, er sei aus einem „bsondernen Hoiz“. Es sei damals eine Überraschung gewesen, als er gekommen sei. Ebenso sei es nun eine Überraschung, dass er nicht mehr antrete. Er habe stets mit großem Herzblut agiert und Dinge nicht nur vorgeschlagen, sondern auch umgesetzt. Sie wünsche ihm alles Gute für die Zukunft, er werde sicher alles schaffen. Dann wurden die ebenso scheidenden Bürgermeister Sepp Mayer aus Rimsting, Johannes Schartner aus Eggstätt, Marianne Steindlmüller mit Präsenten geehrt und verabschiedet (nicht anwesend war Schorsch Huber, Gemeinde Chiemsee). Rektor Marcus Hübl sagte, die FHS sei wie Bürgermeister Seifert gesagt habe, ein Kleinod, ein Schmuckstück. Der Schulverband habe dazu beigetragen, dass die Schule nicht nur einen guten Ruf und hohes Ansehen besitze, sondern auch eine sehr gute Ausstattung. Die Schülersprecher überreichten abschließend als Dank ein mit vielen selbst gemalten Heimatmotiven bestücktes großes Bild.

Bericht: Petra Wagner

Foto: Hötzelsperger – Verabschiedet wurde auch Marianne Steindlmüller, Bürgermeisterin der Gemeinde Frasdorf – sie setzte sich auch ausserhalb der Schulen für Bildung und kulturellem Nachwuchs ein – wie diese Aufnahme bei der Versammlung des Fördervereins für die Musikkapelle Wildenwart zeigt.

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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