Tourismus

Mit dem Bus zum Chiemsee Summer

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Heimische Besucher des Chiemsee Summer 2017 können sich bequem mit einem umfangreichen Shuttleservice direkt zum Festivalgelände in Übersee chauffieren lassen. Neu in diesem Jahr sind die Achentallinie Richtung Reit im Winkl, die heuer erstmals sogar bis Kitzbühel fährt, sowie Sonder-Nachtzüge und Sonder-Nachtbusse, die jeweils eine Stunde nach dem letzten Konzert auf der Hauptbühne direkt vom Festivalgelände starten.

Für Maria und ihrem Bruder Markus aus Traunreut ist der Chiemsee Summer schon seit 2 Jahren ein Pflichttermin im Sommer. „Seit wir beide 18 sind, ist vieles einfacher geworden. Früher mussten wir immer Freunde, ihre Eltern, unsere Eltern und sonst wen überreden, uns hin und her  zu fahren.“ Die beiden könnten inzwischen mit ihren Autos selbst zum Festival fahren, ziehen aber den Shuttlebus vor. „Klar, doch, Musik genießen, feiern, was trinken… Und dann direkt am Gelände in den Bus steigen, ist doch super.“

Auch für Julia und Erwin aus Marquartstein steht der Chiemsee Summer an oberster Stelle. Die beiden haben in früheren Jahren ihre Kinder zum Festivalgelände in Übersee gefahren. „Nach Mitternacht versuchen wir uns mit allen Mitteln wach zu halten, denn irgendwann rufen sie ja an, um abgeholt zu werden.“ Jetzt sind Julia und Erwin aber selbst leidenschaftliche Besucher des Chiemsee Summers und hatten sich bereits überlegt, mit dem Zelt des Sohnes „Komfortcamping“ zu buchen. „Aber jetzt, mit dem Shuttleservice, brauchen wir das nicht und können nach dem Konzert zu Hause schlafen“, schmunzelt Erwin, denn seine Frau würde es ja doch reizen, auf dem Festivalgelände zu bleiben. „Wenn wir das Festival verlassen, fühl ich mich so rausgerissen, weil ich die Atmosphäre so schön finde und gerne noch ein bisschen weiterfeiern oder einfach mit Besuchern noch ein wenig quatschen würde“, erklärt Julia. Bald hat sie Geburtstag, und ganz oben auf der Wunschliste steht die Übernachtung in einer Almhütte. „…. aber da muss der Erwin sich bald mal kümmern, denn die sind immer ausgebucht“, verrät sie leise.

Für Veranstalter Martin Altmann von der CRP Konzertagentur GmbH ist der Shuttleservice „ein Edelstein innerhalb unseres Angebots für die Besucher aus der Region.“ Mit seinem Team setze er alles daran, die Linien weiter auszubauen und möglichst jedes Jahr etwas Neues anzubieten.

In der Nacht Zug oder Bus

So erweitert sich die Achentallinie nach Reit im Winkl erstmals sogar bis Kitzbühel, und es werden  Sonder-Nachtzüge und Sonder-Nachtbusse  eingesetzt, die täglich jeweils eine Stunde nach Konzertende auf dem Wilden Kaiser direkt vom Festivalgelände oder Überseer Bahnhof starten. Zu den weiteren Zubringern zählen die Buslinien Rosenheim, Wasserburg, Altötting, Traunreut/Traunstein, Berchtesgaden und Achental/Bernau.

In den Nächten von Mittwoch auf Donnerstag und Donnerstag auf Freitag verkehren statt Zug Sonderbusse, die direkt vom Festivalgelände starten. Eine Linie fährt Richtung Rosenheim und weiter nach München Hauptbahnhof, und die zweite Linie bedient bestimmte Haltestellen in Richtung Großkarolinenfeld/Ostermünchen/Aßling und Grafing. In den übrigen Nächten können die Besucher in den Sonder-Nachtzug einsteigen. Abfahrtszeiten sind um 1 Uhr und samstags um 2 Uhr nachts.

Daneben steht den Besuchern ein „Badeshuttle“ zur Verfügung, der ständig zwischen Festivalgelände und Chiemseestrand für 2 € für Hin- und Rückfahrt hin und her pendelt, (wo es  zwei Haltestellen gibt). Damit können die Besucher aus nah und fern bei schönem Wetter den herrlichen Chiemseestrand genießen.

Die Linien mit den genauen Abfahrtszeiten sind in der Chiemsee Summer-Festivalzeitung sowie auf der Homepage abgedruckt und müssen vorab gegen ein kleines Entgelt bei den Ticketshops des Festivals gelöst werden. Der Bahnhofsshuttle ist wie immer kostenlos.

CS/cs

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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