Brauchtum

Marquartsteiner Erinnerungen: Zwoa Trachtenvereine

Der Märchenpark in Marquartstein feiert 2021 sein 50-jähriges Bestehen. Zu diesem runden Jubiläum möchte der Familienbetrieb ihre Geschichte in 10 Teilen erzählen – heute mit dem dritten Teil “Zwoa Trachtenvereine”.

Zwoa Trachtenvereine…

In den 50er Jahren gabs in Marquartstein zwoa Trachtenvereine. Dies war nicht nur a Highlight für die Gäste, sondern in erster Linie a für die Dorfjugend. Und da war ganz sche was geboten! Jede Woche war a Heimatabend in Piesenhausen und oina in Marquartstein, und beide waren von Einheimischen und Gäste gut besucht!

Wenn Peter ins Tal zurückkam, war er an den Wochenenden auch dabei. So kams auch, dass sich Peter und Irmgard auf den Weg zum Trachtenfest in Hittenkirchen kennenglernt ham.

Irmgard kam von der anderen Seite des Tals in Marquartstein. Ihr Vater war a Schreinermeister und beliebter Werklehrer vom Landschulheim Marquartstein. Irmi hat damals grad a Lehre als Hauswirtschafterin, in dem Landschulheim ogfanga. Die Ausbildung wurde unter den strengen Augen der Ordenschwester geleitet. Früh musstens aufstehen und lang hams arbeiten müssen, aber die Mädels ham viel gelernt.

Nach dem ersten Spaziergang mit Peter in Hittenkirchen waren die zwei lang beinand bis sie gheiratet ham. In der Zeit hams viel über die gemeinsame Zukunft nachdacht und gesprochen. Die Entscheidung ein Café und die Pension aufzumachen wäre für Peter ned möglich gwesen wenn er net so a Frau wie die Irmgard gehabt hät. Ihre Ausbildung und de Erfahrungen ham sie gut vorbereitet, Wirtin des Cafés Jägerwinkl zu sei und mit deren Ehrgeiz ham sich de zwei eine neue Zukunft geschaffen.

Weitere Informationen zum Jubiläum und die älteren Teile der Familienbetriebsgeschichte gibt es unter https://50jahremaerchenpark.weebly.com.

Fotos: Märchenpark Marquartstein

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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