Brauchtum

Königsschießen in Umrathshausen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

In Umrathshausen bleibt die Königswürde fest in weiblicher Hand: Thomas Schäffer gab die Kette der aktiven Schützen der Schützengesellschaft „Chiemgauadler“ Umrathshausen weiter an Ilse Heinrich; Amelie Klein errang zum ersten Mal die Jungschützen-Königskette. Wie im benachbarten Aschau regieren im kommenden Jahr zwei Königinnen und dürfen den Verein bei allen Veranstaltungen im Dorf und im Schützengau vertreten.

Zum Königsschießen begrüßte Schützenmeister Sepp Staudacher auf der Umrathshauser Schiessanlage 51 aktive Schützen, darunter zwölf Jungschützen. Ilse Heinrich gewann nach 2008 zum zweiten Mal die Königsscheibe des Vereins, ihr Vorgänger Thomas Schäffer überreichte ihr die schwere Königskette. Ilse Heinrich siegte mit dem besten Teiler und verwies Elisabeth Bachmann und Klaus Aiblinger junior auf die weiteren Plätze. Bei den Jungschützen stand Amelie Klein ganz oben auf dem Stockerl und wurde zum ersten Mal Jungschützenkönigin vor Elisabeth Krug und Benedikt Obermüller.

Folgende weiteren Ergebnisse wurden erzielt: Bei den Auflage-Schützen gewann erneut Hans Bauer vor Sepp Heinrich und Sigi Steinberger senior, auf Punkt war Schützenkönigin Ilse Heinrich erfolgreich vor Peter Thaurer und Friedl Pichl.

Bei den Stehend-Schützen hatte in der Meisterwertung  Elisabeth Bachmann das beste Ergebnis vor Wolfgang Furtner und Sepp Staudacher, beim Punkt-Schießen Peter Bauer vor Josef Bauer und Thomas Bachmann.

Die Hauptwertung gewann Friedl Pichl vor Paul Schäffer und Ilse Heinrich, den Vortel des Tages holte sich Sepp Heinrich vor Wolfgang Furtner und Sigi Steinberger senior.

Königsschießen der Schützengesellschaft „Chiemgauadler“ Umrathshausen: Schützenkönigin Ilse Heinrich (rechts) und Jungkönigin Amelie Klein(links)

Bericht und Foto: Heinrich Rehberg

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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