Brauchtum

Aschauer Dreikönigssingen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Er kam, stellte sich vor die Zuschauer in der voll besetzten Pfarrkirche in Aschau hin und sang: Jakob bezauberte beim Dreikönigssingen die Besucher mit seinem Lied „O Jesulein zart“, begleitet von Regina Schlemer auf der Gitarre. Ganz still war es im großen Aschauer Gotteshaus als der Bub voller Schneid zum Altar ging und glockenhell zu Singen begann. Alle fieberten bei seinem ersten großen Auftritt mit, souverän meisterte er die Melodie und den Text. Er verhaspelte sich bei keiner der Strophen und brachte das alte Lied gut zu Ende.

Zum Abschluss der Weihnachtszeit veranstaltete die Pfarrgemeinde ein Dreikönigssingen, gestaltet vorwiegend von Kräften aus dem eigenen Dorf. Sepp und Regina Schlemer stellten das Programm zusammen und führten die Zuhörer musikalisch vom Heiligen Abend über Silvester und Neujahr bis zum Dreikönigstag. Pfarrer Paul Janßen wies auf die Bedeutung der Feiertage hin, die nicht nur zum Ausspannen, sondern auch zur Besinnung genutzt werden sollten.

Die „Hohenaschauer Musikanten“ sind in Aschau unverzichtbarer Bestandteil einer jeden musikalischen Veranstaltung. „Wenn es für einen Anlass keine passende Melodie gibt, dann macht der Gawlik Erich einfach eine und dann passt es“, so Regina Schlemer. So war an guten Stücken kein Mangel, sei es für die Hohenaschauer als Hohenaschauer Musikanten, als Hohenaschauer Bläser oder auch für Franz Anner als Solisten mit dem Akkordeon.

Agnes Staber als Maria und Andreas Schäffer als Josef brachten das Jesuskind zur Krippe und erinnerten mit ihrem Lied damit noch einmal an das Geschehen der heiligen Nacht. Drei Harfenengel – Maria aus Bernau, Franziska aus Hinterwössen und Lena aus Unterwössen – die sich als Trio „Seewind Harfendirndl“ nennen, spielten auf dem aerarischen Instrument. Federleicht und doch kraftvoll strichen sie über die Saiten ihrer Instrumente und weckten mit ihren Klängen in der dunklen Kirche Erinnerungen an das Spiel der Engel im Stall von Bethlehem. Die drei Schwarzensteiner Sängerinnen Gabi Reiserer, Anneliese und Agnes Staber sind in Aschau eine feste Größe eines jeden Singens. Sie bereicherten den Abend durch ihre vortreffliche Liedauswahl und ihren exzellenten Gesang aus ihrem reichhaltigen Repertoire geistlicher und weltlicher Volksmusik. Dabei spannten sie den Bogen von der Zeit der Geburt Christi unter Kaisers Augustus über Neujahr bis hin zu den heiligen drei Königen.

Mit schweren Schritten erschienen schließlich die drei Weisen aus dem Morgenland in höchst eigener Person in der Aschauer Pfarrkirche. Sebastian Aicher sowie Andreas und Rupert Schäffer brachten ihre Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe zum Christkind an den Altar. Mit kraftvollen Stimmen sangen diese drei Stützen des Aschauer Kirchenchores das Dreikönigslied. „Dem Himmel sei dank“ schlossen die Hohenaschauer Musikanten und Regina Schlemer den Abend ab und dankten den Besuchern für ihr Dabeisein. Mit reichem Applaus bedankten sich die Zuhörer in der voll besetzten Aschauer Pfarrkirche bei allen Mitwirkenden des Dreikönigssingens – ob vor oder hinter der „Bühne“.

Jakob bezauberte beim Dreikönigssingen die Besucher mit seinem Lied „O Jesulein zart“, begleitet von Regina Schlemer auf der Gitarre.

Agnes Staber als Maria und Andreas Schäffer als Josef brachten das Jesuskind zur Krippe und erinnerten mit ihrem Lied damit noch einmal an das Geschehen der heiligen Nacht

Drei Harfenengel – Maria aus Bernau, Franziska aus Hinterwössen und Lena aus Unterwössen – die sich als Trio „Seewind Harfendirndl“ nennen, spielten auf dem aerarischen Instrument. Federleicht und doch kraftvoll strichen sie über die Saiten ihrer Instrumente und weckten mit ihren Klängen in der dunklen Kirche Erinnerungen an das Spiel der Engel im Stall von Bethlehem.

Die drei Schwarzensteiner Sängerinnen Gabi Reiserer, Anneliese und Agnes Staber sind in Aschau eine feste Größe eines jeden Singens.

Die „Hohenaschauer Musikanten“ sind in Aschau unverzichtbarer Bestandteil einer jeden musikalischen Veranstaltung.

Mit schweren Schritten erschienen schließlich die drei Weisen aus dem Morgenland in höchst eigener Person in der Aschauer Pfarrkirche. Sebastian Aicher sowie Andreas und Rupert Schäffer brachten ihre Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe zum Christkind an den Altar.

Mit reichem Applaus bedankten sich die Zuhörer in der voll besetzten Aschauer Pfarrkirche bei den Mitwirkenden des Dreikönigssingens.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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