Leitartikel

Forstministerin Kaniber im Holzknechtmuseum Ruhpolding

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Bedeutung des Walds in Vergangenheit und Zukunft“  –  Ministerin Michaela Kaniber eröffnet neue Dauerausstellung im Holzknechtmuseum Ruhpolding  –  Es waren die Holzknechte, die früher dafür sorgten, dass die wunderschönen Wälder im Alpenraum, traditionsreiche Holzhäuser und vor Naturgefahren schützender Bergwald entstehen konnte. Ihre Geschichte erlebbar zu machen, aber auch einen Ausblick in die Zukunft zu geben, ist das Ansinnen des Holzknechtmuseums in Ruhpolding. Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber war es deswegen eine besondere Freude, die neu konzipierte Dauerausstellung des einzigartigen Museums persönlich eröffnen zu dürfen. Die rund eine Million Euro teure Neugestaltung konnte dank einer Förderung des Forstministeriums von über 421.000 Euro aus Mitteln des EU-Programms LEADER und zusätzlich einem direkten Zuschuss in Höhe von rund 250.000 Euro verwirklicht werden. „Das ist ein ganz einmaliges Museum. Besonders beeindruckt mich, wie viele ehrenamtliche Helfer sich hier engagiert eingebracht haben, in den beteiligten Vereinen, aber auch durch vielfältige Beiträge von Zeitzeugen“, freute sich die Ministerin.

Mit der neuen Ausstellung, die viele interaktive Elemente bietet, erleben Besucher die Geschichte der Holzarbeit hautnah mit. Das Museum gibt einen Einblick in die harte Arbeit, aber auch die Lebensweise der Holzknechte, ergänzt mit vielen Ausstellungsobjekten im Gelände rund um das Museum. Das „Forum der Gegenwart“ beschreibt die wachsende Bedeutung des Bergwalds zum Schutz vor Naturgefahren und für den Klimaschutz. Sie zeigt, dass der Rohstoff Holz ein idealer Baustoff ist und über lange Zeit den Kohlenstoff speichert. So tragen Holz und nachhaltig bewirtschaftete Wälder ganz wesentlich zum Klimaschutz bei. „Das Holzknechtmuseum ist nicht nur eine wunderbare Ergänzung des Kultur- und Bildungsangebots unserer Region, sondern hat auch große Bedeutung weit darüber hinaus. Denn es ist eine einzigartige Zusammenstellung, die es in Bayern so nirgendwo zu sehen gibt“, sagte die Ministerin.

Foto:  Judith Schmidhuber / StMELF

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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