Leitartikel

Die Filialkirche Ebering im Erdinger Holzland

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Seit 2016 wird in der Filialkirche Ebering fleißig gearbeitet. Eines der ältesten Gebäude der Gegend mit einer der ältesten Emporen des gesamten süddeutschen Raumes wird aufwändig renoviert und restauriert und damit der Nachwelt erhalten. Die 700-jährige Geschichte des Gotteshauses kann man am Gebäude und an der Innenausstattung ablesen. Dieses Juwel im Erdinger Holzland schlummerte lange im Dornröschenschlaf. Erst mit der Renovierung rückte die Bedeutung dieses Bauwerkes wieder in den Focus der Experten. Das Ordinariat, das Landesamt für Denkmalpflege, die Kirchengemeinde und auch die politische Gemeinde Steinkirchen sind ganz besonders stolz auf dieses Kleinod. Zum „Tag des offenen Denkmales“ im vergangenen Herbst sollte nun das Gotteshaus für die Bevölkerung geöffnet werden. Es war vorgesehen, dass die Restauratoren vor Ort Auskunft geben über die einzelnen Schritte der aufwändigen Renovierung. Doch leider hat auch hier die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Absolut sicher können sich Interessierte Bürger über die Bedeutung der Kirche sowie die laufenden Arbeiten nun im Internet informieren – eine  Videosequenz ist auf YouTube unter  https://youtu.be/bC1PKHuanLk  zu finden. Aber auch auf der Internetseite des Pfarrverbandes Holzland findet sich unter der Pfarrei Steinkirchen ein Link des Videos. Soweit es Corona zulässt, sollen wieder Gottesdienste, Lesungen und Konzerte abgehalten werden. Aber auch für Besichtigungen wird die Kirche nach Absprache offen sein. Es gilt nun, dieses Juwel weiter zu pflegen und langfristig zu erhalten. Zur Finanzierung ist die Pfarrei auf großzügige Spenden angewiesen. Pfarrer Jacek Jamiolkowski und die Kirchenverwaltung bitten deshalb um finanzielle Unterstützung auf das Konto Filialkirche Ebering, IBAN: DE84 7016 9566 0000 2141 08.

Bericht und Bilder: Hans Kronseder  – 3940 Die Diplom-Restauratorin bei ihrer Arbeit auf der Kanzel -3982 Blick auf den hinteren Teil der Kirche mit eine der ältesten Emporen im gesamten süddeutschen Raum  und weitere

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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