Wirtschaft

DGB-Kreisverband Rosenheim zu Antrittsbesuch bei OB März

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Zum Antrittsbesuch des DGB im Rathaus trafen sich die Kreis- und Stadtverbandsvorsitzende Ingrid Meindl-Winkler, der Organisationssekretär des DGB Region Oberbayern Sepp Parzinger sowie Gabi Bichler, die politische Sekretärin mit Schwerpunkt Jugend mit Oberbürgermeister Andreas März.

Im Beisein von Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl und Sozialdezernent Michael Keneder wurden neben der sehr guten Zusammenarbeit mit den Personalratsgremien der Stadt strukturelle Veränderungen in der Rosenheimer Unternehmenslandschaft besprochen. Oberbürgermeister März machte deutlich, dass er in allen derartigen Fällen auf den direkten Kontakt mit den Unternehmensleitungen setzt. „Die üblichen Fensterreden sind in solchen Fällen nicht angemessen. Sie wecken oft unrealistische Erwartungen. Damit untergräbt man auch auf kommunaler Ebene die Glaubwürdigkeit der Politik. Ich setze auf die Moderation in vertraulichen Gesprächen und im Zweifel auf die Möglichkeiten der kommunalen Planungshoheit“, so der Oberbürgermeister.

DGB und Stadtspitze waren sich einig, dass der Radikalismus in der politischen Auseinandersetzung zunimmt. Hier muss mit geeigneten Maßnahmen entgegen gewirkt werden. Gerade in der kulturell vielfältigen Stadt Rosenheim gilt es, Demokratie und Toleranz zu stärken. Ingrid Meindl-Winkler dankte in diesem Zusammenhang der Stadt für die gute Zusammenarbeit bei entsprechenden öffentlichkeitswirksamen Aktionen.

Bericht: Stadt Rosenheim – Foto: Lemm; vlnr: Sepp Parzinger, Ingrid Meindl-Winkler, Gabi Bichler, Andreas März, Thomas Bugl, Michael Keneder

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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