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Der Käfer: er läuft und läuft….

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wer hätte das gedacht. Fahre ich am heutigen Sonntag zu meiner Stammwirtschaft „Gotzinger Trommel“ bei Weyarn. Plötzlich ist dort der Parkplatz überfüllt. Das habe ich noch nie erlebt. Überfüllt nicht von normalen PWS, nein,  lauter VW Käfer stehen in Reih und Glied.Als ich nach der Ursache frage, erzählt mir ein lustiges blondes Mädel: „Die Käferfreunde Fürstenfeldbruck sind da. Sie ist die Gattin von Axel Recher, der mir einigse erzählt:

Der Verein wurde gegründet in Eichenau bei FFB. Ca 25 Käferfahrer hat ein Herr Marco um sich versammelt und eine Fan-Gemeinschaft gegründet. Man hat sich regelmäßig getroffen und   hat auch jährlich am größten Käfertreffen in Camberg bei Frankfurt teilgenommen. Dort reffen sich jährlich über 2000 Oldipilotener, um ein Paar gemeinsame Tage zu verbringen. Immerhin gibt es in Deutschland noch 35 000 angemeldete Käfer. Diese Zahl ist gigantisch. Immerhin gibt es den Volkswagen seit den 40 Jahren. Er ist mit Schuld am deutschen Wirtschaftswunder von Minister Erhard.

Eine absolut bunte Mischung bevölkert den Parkplatz in Gotzing. Der älteste ist ein Käfer Baujahr 1951.  Er hat sogar noch ausklappbare Blinker. Und das wichtigste : sie kann man  noch einwandfrei bedienen. Der Eigentümer erklärt mir, dass er 1974 auf der Uni einen Zettel  eines Studenten  gefunden hat: VW Käfer zu verschenken!  Tags darauf fuhr er nach Ottobrunn, wo dieser Käfer stand. Vor Ort fragte der Besitzer den Herrn: „Gefällt er dir?“  Ja meinte er. „Dann nimm ihn dir mit“.         10 Jahre später war dieser Oldtimer der Hochzeitswagen des Käufers. Er rollt und rolt immer noch.Wer sich dem Verein anschließen will, kann Herrn Axel Rescher kontaktieren. Seine mailadresse lautet :  standardaxel@ yahoo.de

Foto Rauscher  + Bichlmeier,Text Bichlmeier

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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