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BR Fernsehen: Zwei Gipfeltreffen zu Ostern

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Sowohl an Karfreitag, 19. April, als auch an Ostermontag, 22. April, zeigt der Bayerische Rundfunk eine neue Folge der Sendung „Gipfeltreffen“.  Diesmal trifft der Moderator Werner Schmidbauer in den Bergen auf den Schauspieler Horst Kummeth und den Kabarettisten Michael Altinger.

Karfreitag, 19. April, 17.45 Uhr: Werner Schmidbauer trifft Horst Kummeth

Den 1.790 Meter hohen „Heimgarten“ in der Walchen- und Kochelsee-Region haben sich Werner Schmidbauer und Horst Kummeth für ihr „Gipfeltreffen“ zum Karfreitag ausgesucht.

Seit 2007 verkörpert Kummeth in über 2.000 Folgen den fränkischen Apotheker Roland Bamberger in der BR Daily „Dahoam is Dahoam“. In Forchheim (Oberfranken) geboren, kam der Schauspieler Horst Kummeth mit zwölf Jahren nach Garmisch. Warum, das erzählt er Werner Schmidbauer auf dem Weg zum Gipfel: Die Eltern hatten eine Metzgerei in Forchheim. Die ersten Erinnerungen: „Aufwachen mit der Ladenklingel“. Der Vater war ein Mann, vor dem alle Respekt hatten. Es sei eine schöne Kindheit gewesen, erzählt Kummeth, zumindest bis zu dem Tag, als ein Bekannter in einem Bierzelt die Köpfe der Eltern „aus Spaß“ zusammenschlug. Von diesem Moment an sei seine Kindheit beendet gewesen. Die Familie zog nach Garmisch um, weil man sich von der Luftveränderung eine Verbesserung der Gesundheit des Vaters versprach.

Kummeth, der demnächst zum 6. Mal Opa wird, erzählt Werner Schmidbauer, wie er seine Frau Eva kennengelernt hat. „Schon nach drei Tagen wussten wir, dass wir heiraten wollen“, sagt er. Das taten sie dann auch und wurden rasch Eltern von zwei Töchtern. Auf Werner Schmidbauers Frage, wo für ihn die Heimat ist, meint er: „Heimat ist da, wo man liebt“. Seine Frau sei für ihn „die zweite Hälfte meiner Seele und meine Zukunft“. Daher wolle er mit ihr „nicht nur alt werden, sondern auch in die Ewigkeit gehen“.

Ostermontag, 22. April, 17.45 Uhr: Werner Schmidbauer trifft Michael Altinger

Es ist sein ganz persönlicher Hausberg: Michael Altinger hat den 1338 Meter hohen „Heuberg“ bei Nußdorf fast 40 Mal bestiegen. In der Familie des Kabarettisten gibt es sogar eine selbstkreierte „Heubergsuppe“, die die Altingers in der Thermosflasche auf ihren Weg zum Gipfel im Rucksack hatten. Deshalb ist es ein Heimspiel für Michael Altinger, zusammen mit Werner Schmidbauer zum „Gipfeltreffen“ auf den „Heuberg“ zu gehen. BR Fernsehen zeigt die Folge am Ostermontag, 22. April 2019, um 17.45 Uhr.

Auf dem Weg erzählt der 48-jährige Altinger von seiner glücklichen Kindheit in Bachmehring bei Wasserburg; hier wohnt er immer noch. Weil der kleine Michael so gern Auto gefahren ist, fuhr ihn der Papa in seiner Mittagspause oft durch den Ort. Große Konkurrenz herrschte zwischen Michael Altinger und seinem jüngeren Bruder, die sich oft in massiven Prügeleien entlud. Heute haben die beiden Brüder ein sehr gutes Verhältnis.

Vorbei geht das „Gipfeltreffen“ am legendären „Brotzeitfelsen“ oberhalb der Daffner-Almen. Altinger erzählt, dass er während des Studiums in einem Mädchenwohnheim lebte und dort auch seine Frau kennengelernt hat. Die beiden heirateten jung und Nicola ist auch heute immer noch „mein Mensch, also nicht nur meine Frau, sondern auch mein bester Freund“.

Auf dem Gipfel gibt es traditionell Fleischpflanzerl, oder – wie Altinger sie in der Kindheit nannte – „Fleischzwanschgal“. Der Kabarettist erzählt von seiner Midlife-Crisis, die ihn schon mit Anfang 30 erwischt hat, von den Krisen in seiner Ehe und seinem ungebrochenen Glauben an Gott.

Nächstes Gipfeltreffen: Mittwoch, 1. Mai 2019, 17.45 Uhr: Werner Schmidbauer trifft Volker Heißmann

Text und Foto: Bayerischer Rundfunk

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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