Brauchtum

Blasmusikalisches Aufatmen im Priener Eichental

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Blasmusikalisches Aufatmen in Prien“ – so könnte man den ersten von drei geplanten Sommerabenden der Prien Marketing GmbH (PriMa) bewerten als die Priener Blaskapelle mit Abstand und Anstand eine Stunde Blasmusik unter freiem Himmel im Großen Kurpark bot. Alles war bestens und passend, angefangen von der Naturbühne bis hin zum Licht der Abendsonne, dem Schatten der Eichental-Bäume bis hin zu einer kleinen Getränke-Bewirtung.

 Musikvorstand Stefan Hackenberg und Dirigentin Regina Huber sah man die Freude an, dass es endlich wieder einmal zu den Instrumenten und Taktstock ging, übereinstimmend sagten sie: „Es hat uns im heurigen Corona-Jahr einiges gefehlt, vor allem die eigene Blasmusik. Deshalb sind  wir der PriMa und auch der Gemeinde Rimsting dankbar, denn mit dem Vorschlag von Freiluft-Kurkonzerten und mit den Möglichkeiten der corona-conformen Proben im Gemeindehaus von Greimharting haben wir wieder einen Neustart hingelegt“. Zwanzig Blasmusikanten waren an diesem Abend aktiv, etwa die Hälfte des gesamten Klangkörpers. Wegen Corona-Abstand und Urlaubszeit hat sich diese Besetzung ergeben. Zweiter Bürgermeister Michael Anner junior, selbst als Schlagzeuger bei der Priener Blaskapelle aktiv, war beim ersten Eichental-Termin nur Zuschauer. „In den Besetzungen wechseln wir uns ab, bei den nächsten beiden Terminen am 16. und 23. August werde ich dann wieder zusammen mit meinem Sohn Martin dabei sein“ – so Michael Anner junior, dessen gleichnamiger Vater, Ehrenbürger und Vorsitzender vom Förderverein zugunsten der Priener Blaskapelle noch rechtzeitig von einem Kurzurlaub heimkehrte, um bei der Eichental-Premiere der Priener Blaskapelle dabei zu sein. Sein Resümee nach einer Stunde Unterhaltungs-, Marsch- und Biergartenmusi lautete: „Priener, Urlauber und Kurgäste mögen unsere Priener Blaskapelle, möge es bald wieder möglich sein, dass es wieder mehr Konzerte und Auftritte gibt, gerne auch in Abstimmung und Abwechslung mit der Wildenwarter Blaskapelle“. Dankbar über den lauen Sommerabend im Eichental zeigten sich viele Prienerinnen und Priener, die sich noch gut und gerne daran erinnerten, dass dort unweit vom nunmehrigen Konzertplatz vor rund 40 Jahren die Priener Waldfeste zu Ende gingen ehe es dann die Priener Marktfeste gab. Unter den vielen dankbaren Zuhörern waren auch Priener Altmusikanten und auch die Indischen Schwestern vom nahen Caritas Altenheim St. Josef im ganz nahen Trautersdorf. Für sie war es eine besonders angenehme Abwechslung in diesen Corona-Zeiten. Für Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich war die Veranstaltung eine besondere Freude, die er wie folgt zum Ausdruck brachte: „Die Idee war schon super, der Platz ist einmalig, für viele Leute war es nach einem See- oder Badetag ein harmonischer Abschluss und so freuen wir uns auf die nächsten beiden Sonntage, am 16. und am 23. August, wenn wieder zum Feierabend die Priener Blaskapelle im Eichental aufspielt“. Nähere und aktuelle Informationen gibt es unter www.prien.de.

Foto/s: Hötzelsperger – Eindrücke von der Priener Blasmusik-Premiere im Eichental

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!