Sport & Freizeit

Aschau: Vorstellung der Garde und Prinzenpaar

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Prinzessin Katharina II. und Prinz Peter II. werden die Aschauer als Prinzenpaar durch die tollen Tage und vor allem die langen Nächte des langen und intensiven Aschauer Faschings führen. Das Paar ist auch privat miteinander verbandelt, das erleichtert in den kommenden Wochen vieles: das gemeinsame Training, das gemeinsame Fortgehen und die gemeinsamen Strapazen. Pünktlich um 11.11 Uhr lüfteten die Präsidentin der Aschauer Faschingsgilde Niki Hirner und ihr Stellvertreter und Hofmarschall Martin Stoib das große Geheimnis beim sonntäglichen Frühschoppen mit Weißbier und Weißwürsten im Saal des Chalet. Die Mauserwegerl Musikanten spielten für die Frühschoppengäste im gut besuchten Filsersaal auf.

Der neue Prinz – bürgerlich Peter Thaurer – ist 23 Jahre alt und kommt aus Aschau. Nach ein paar Jahren Eingewöhnungszeit als Elferrat ist er gespannt, was auf ihn als den Herrscher des Aschauer Faschings zusätzlich zukommen wird. Im ganz normalen Leben sorgt er als Zimmerermeister und Bautechniker für ein Dach über dem Kopf. In Aschau ist er voll in das dörfliche Vereinsgeschehen eingebunden, aktiv beim Trachtenverein Edelweiß Niederaschau als zweiter Vorplattler tätig hat er Sommer wie Winter ein volles Programm; in seiner kargen Freizeit schaut er gerne dem FC Bayern beim Fußball zu, auch wenn es zur Zeit nicht soviel Spaß macht.

Auch Ihre Lieblichkeit Prinzessin Katharina II. kennt den Aschauer Fasching bereits aus der Perspektive einer Gardistin, sie muss daher alles rund um den Fasching im Chiemgau, das Lächeln, das Winken, die Auftritte und das Repräsentieren nur noch fleißig üben, im langen Fasching 2019 bleibt ihr dazu genügend Zeit. Katharina Ziegler (27) ist in Greimharting-Hötzelsberg daheim und arbeitet als Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin. Sie ist im Trachtenverein Greimharting als Schriftführerin tätig und war lange Jahre bei allen Veranstaltungen der Greimhartinger Trachtler mit dabei.

Schon seit August sind die beiden im Training und arbeiten eifrig am Prinzenwalzer und am Showtanz. Ebenfalls schon monatelang üben die elf Gardistinnen auf ihren großen Auftritt zum Faschingsbeginn hin. Tatjana Heinrichsberger wurde in ihrem achten Jahr von der Gardistin zum Gardemajor befördert und kommandiert in diesem Jahr ein knappes Dutzend ausgesucht hübscher rot-weißer Gardistinnen, wie Bürgermeister Peter Solnar bei der Vorstellung der Garde im Chalet bemerkte.

Die größte Erfahrung hat dabei mit acht Gardejahren Gardemajor Tatjana Heinrichsberger, seit vier Jahren sind Jenny Pelzl und Franziska Max mit dabei. Seit drei Jahren tanzen Marina Krumrey, Sophia Winkler, Magdalena Löhmann und Verena Hefter und neu angefangen haben Kathi Pfaffinger, Anna Höhensteiger, Kathi Max und Elisabeth Obermeier.

Neben dem neuem Prinzenpaar und der neu formierten Garde stellte sich auch erstmals das neu gewählte Präsidium vor: Niki Hirner führt weiterhin das Amt der ersten Präsidentin, ihr zur Seite steht als Stellvertreter und Hofmarschall Martin Stoib (bisher Lorenz Hofmann und Andreas Angermaier), dazu gehören Kassenfrau Tatjana Heinrichsberger und Schriftführerin Veronika Lang (Sabine Stoib) zur Vorstandschaft. Die drei Beisitzer Hannes Lang, Monika Ruhsamer und Franz Krom runden das Gremium ab.

Zahlreiche Termine stehen für das Prinzenpaar und die Garde in diesem Fasching bereits fest: am Samstag, 12. Januar stellt sich die Faschingsgilde beim Inthronisationsball in der Festhalle offiziell in ihrer neuen Besetzung vor, am Samstag, 2. März kommen die Faschingsgesellschaften aus dem ganzen Landkreis zum Gildeball nach Aschau und das Ende bildet das große Aschauer Faschingstreiben am Faschingsdienstag, 5. März. Dazwischen liegen die Auftritte der Aschauer Faschingsgilde in Aschau und der Region, vom Kinderfasching bis zum Seniorenball.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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