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Aktion Aufwind Rosenheim: 553 Weihnachtsgeschenke

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Kaum vorstellbar und doch zu oft traurige Realität: Viele Eltern, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, können ihren Kindern einfach kein Weihnachtsgeschenk machen. Hier springt die Aktion Aufwind, das soziale Hilfsprojekt der Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim, ein: Mit der „Wunschzettelaktion“ erfüllt sie vielen sozial benachteiligten Kindern aus der Region einen Herzenswunsch. So bekommen auch sie am Fest der Liebe ein schönes Geschenk. In diesem Jahr wurde die Aktion bereits zum achten Mal umgesetzt und insgesamt 553 Geschenke ausgegeben – so viel, wie noch nie. Hoch im Kurs waren diesmal: „Lerncomputer, Roboter und Lego, aber auch viele Schuhe oder Kleidung“, berichtet Stiftungsmitarbeiterin Doris Räder, die die Wunschzettelaktion in diesem Jahr organisiert hat. Um dem Geschenkeansturm gerecht zu werden, haben in diesem Jahr viele helfende Hände der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling zusätzlich unterstützt.

Gerade an Weihnachten werden die sozialen und wirtschaftlichen Unterschiede in unserer Gesellschaft besonders deutlich. In Folge der Corona-Pandemie hat sich die Situation noch verschärft. Immer mehr Familien müssen seit mehreren Monaten mit deutlich weniger Geld über die Runden kommen. „Das wird auch bei den Anträgen auf individuelle Hilfe deutlich“, berichtet Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft, aus der Stiftungsarbeit. Aber auch Einzelschicksale können Familien in so große finanzielle Not bringen, dass an ein Weihnachtsgeschenk nicht mehr zu denken ist. Deswegen hilft die Aktion Aufwind: Kinder aus betroffenen Familien können bei den Tafeln einen Wunschzettel im Wert von 30 Euro ausfüllen. Genau diesen Wunsch erfüllt ihnen dann die Aktion Aufwind. „Gerade an Weihnachten wollen Eltern ihren Kindern einfach eine Freude machen. Die Aktion Aufwind hilft ihnen dabei. Das ist auch für uns Stiftungsmitarbeiter sehr berührend“, sagt Alexa Hubert. Eine zusätzliche Unterstützung für die Eltern: Alle Geschenke sind bereits weihnachtlich verpackt, wenn sie diese bei den Tafeln in der Stadt oder im Landkreis Rosenheim abholen. Damit das klappt, haben auch heuer elf Auszubildende der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling beim Einpacken geholfen.

Die Aktion Aufwind ist das soziale Hilfsprojekt der Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim. Sie ist im Sommer 2012 in Kooperation mit der Diakonie Rosenheim und der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege ins Leben gerufen worden. Die Aktion Aufwind setzt sich für Chancengleichheit von Kindern in der Region ein. Ziel ist es, Kindern aus sozial benachteiligten Familien gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Die Aktion Aufwind fördert Projekte und Einzelpersonen, ergreift aber auch selbst Initiative wie mit der Wunschzettelaktion zu Weihnachten. Alle Projekte werden allein durch Spenden finanziert.

Helfen auch Sie! Jeder Euro kommt dort an, wo er dringend gebraucht wird:

Spendenkonto der Aktion Aufwind für die Stadt Rosenheim: IBAN DE73 7115 0000 0000 0402 12

Spendenkonto Aktion Aufwind für den Landkreis Rosenheim: IBAN DE28 7115 0000 0000 0606 16

Online: www.sparkassenstiftung-zukunft.de/spenden

Foto: Aktion Aufwind / Sparkassenstiftungen Zukunft –  Wunschzettelaktion 2021  – (v.l.n.r.): Dass Schenken Freude bereitet, wissen natürlich auch Karl Göpfert, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und stv. Vorsitzender der Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim (li.), Alexa Hubert, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft (re.) und Doris Räder, Stiftungsmitarbeiterin und Organisatorin der „Wunschzettelaktion“ (mi.).

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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