Landwirtschaft

Verdienstkreuz für Ex-Schafzüchter-Vorsitzenden Schleich

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner dem früheren Vorsitzenden des Landesverbands Bayerischer Schafhalter, Christian Schleich aus Kirchstockach bei Brunnthal (Lkr. München), überreicht. Er würdigte damit die besonderen Verdienste des 72-Jährigen um die Landwirtschaft in Bayern. „Mit viel Herzblut, Engagement und Beharrlichkeit haben Sie sich in verschiedensten Funktionen jahrzehntelang erfolgreich für die Belange der bayerischen Schafhalter eingesetzt“, sagte der Minister in seiner Laudatio. Auch über die weißblauen Grenzen hinaus habe sich Schleich als anerkannter Fachmann und Gesprächspartner einen Namen gemacht, etwa in seiner Funktion als langjähriger Vertreter des Schaflands Bayern in der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände oder als Preisrichter. In seiner Zeit als Vorsitzender der Bayerischen Herdbuchgesellschaft für Schafzucht sei es ihm zudem gelungen, die Zahl der Zuchtbetriebe und Schafrassen in Bayern stetig zu steigern.

Christian Schleich, dessen Familie schon in vierter Generation einen Merinolandschaf-Stammzuchtbetrieb führt, engagierte sich bereits ab 1977 ehrenamtlich in der Selbsthilfeorganisation der Wollerzeugergemeinschaft. Von 1985 bis 1995 war er Vorsitzender der Oberbayerischen Schafhaltervereinigung. 1987 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbands Bayerischer Schafhalter gewählt. Von 1999 bis 2010 war er Landesvorsitzender. Von 1991 bis 2014 war er zudem erster Vorsitzender der Bayerischen Herdbuchgesellschaft für Schafzucht.

Foto Baumgart/StMELF

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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