Landwirtschaft

Landwirtschaftsminister präsentiert Leitlinien für die Schulverpflegung

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Ernährungsminister Helmut Brunner will, dass in Bayerns Schulen mehr Gerichte aus regionalen und saisonalen Produkten auf den Tisch kommen. Dazu hat der Minister jetzt eigens Leitlinien für die Schulverpflegung erarbeiten lassen. Sie sollen den Verantwortlichen als Orientierungshilfe für ein rundum gelungenes Essensangebot dienen. „Ausgewogene und abwechslungsreiche Gerichte, frisch zubereitet aus regionalen und saisonalen Zutaten, müssen auch für unsere Schüler zur Selbstverständlichkeit werden“, sagte Brunner in München. Gerade den Schulkantinen komme in Sachen Ernährungsbildung eine immer wichtigere Rolle zu, denn: „Gutes Essen trägt nicht nur zum Erhalt der Leistungsfähigkeit bei, es prägt auch die Esskultur, die Wertschätzung für Lebensmittel und das Ernährungsverhalten“, so der Minister. Laut Brunner essen in Bayern täglich fast 250 000 Kinder und Jugendliche in den Schulen zu Mittag.

Die neuen Leitlinien wurden von Ernährungsexperten und erfahrenen Praktikern gemeinsam erarbeitet. „Ziel war es, die Leitgedanken von Gesundheit, Genuss, Qualität sowie regionaler und saisonaler Herkunft möglichst realistisch, praktikabel und bezahlbar in den Schulküchenalltag umzusetzen“, so der Minister. Die neuen Leitlinien werden am kommenden Montag, 15. Mai, bei einem Fachkongress in München erstmals vorgestellt. Um sie landesweit den Verantwortlichen für die Schulverpflegung zu erläutern, sind im Juni und Juli zudem acht regionale Fachtagungen geplant. Künftig wird auch das erfolgreiche Coaching-Projekt Schulverpflegung auf die neuen Leitlinien ausgerichtet. Detailinformationen zu den neuen bayerischen Leitlinien und den Veranstaltungen sind im Internet unter www.ernährung.bayern.de zu finden.

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Als freier Journalist und Leiter der Gäste-Information Samerberg bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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