Wirtschaft

Tipp der Verkehrswacht: Licht-Test im Oktober

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Trübes Wetter, kurze Tage – In der dunklen Jahreszeit ist eine einwandfreie Fahrzeugbeleuchtung wichtig, um das Unfallrisiko zu senken. Trotzdem ist fast jeder Dritte Autofahrer mit defekten oder falsch eingestellten Leuchten und Scheinwerfern unterwegs. Darum führen die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) seit über 60 Jahren schon die Aktion „Licht-Test“ durch. Im ganzen Oktober können Autofahrer kostenlos ihre Fahrzeugbeleuchtung in den Werkstätten der KFZ-Innung überprüfen lassen. Geschätzt nehmen jedes Jahr mehrere Millionen Fahrzeuge teil und machen den Licht-Test damit zu einer der größten Verkehrssicherheitsaktionen im Bundesgebiet.

Bei der Überprüfung wird die gesamte vorgeschriebene Lichtanlage unter die Lupe genommen. Dabei werden kleine Mängel sofort behoben, nur Ersatzteile und umfangreiche Einstellarbeiten müssen bezahlt werden. Wenn alles in Ordnung ist, gibt es die bekannte Licht-Test-Plakette für die Windschutzscheibe, die auch bei Verkehrskontrollen eine einwandfreie Beleuchtung signalisiert.
In 2019 wurden fast 85.000 Überprüfungen auf sogenannten Mängelkarten festgehalten und von der DVW ausgewertet. Die Ergebnisse zeigten, wie wichtig die Aktion ist, denn etwa 29 Prozent der PKWs und knapp 33 Prozent der Nutzfahrzeuge waren mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs.

Viele Verkehrswachten in ganz Deutschland unterstützen aktiv den Licht-Test und beteiligen sich jedes Jahr an der Spannbandaktion. Dabei werden große Banner für Autofahrer gut sichtbar in der Nähe von Straßen aufgehängt, um auf den Wert einer guten Beleuchtung und die Aktion hinzuweisen. Die Schirmherrschaft für den Licht-Test hat auch in 2020 wieder der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, übernommen.

Bericht und Foto: Deutsche Verkehrswacht

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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