Sport & Freizeit

Januar-Wanderung von Steinkirchen zur Dandlbergalm

Günther Freund
Veröffentlicht von Günther Freund

Wintersport  im Chiemgau geht heuer nur in Schneelöchern wie Reit im Winkl oder Sachrang. Dafür kann man mitten im Januar auf dem Hochplateau Samerberg wunderbar wandern. Das momentane Wetter, eher herbstlich oder frühjahrsmäßig, eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Und das passt sehr gut, denn Freunde von mir machen auf der Rückfahrt vom Skiurlaub noch ein paar Tage Station in Prien und heute wollen sie wandern, ich soll mir eine gemütliche Tour überlegen. Ich schlage also eine Samerberg-Wanderung vor, und zwar von Steinkirchen zur Dandlbergalm.

Wir parken am Wanderparkplatz  in Steinkirchen bei der Kirche und gehen ein kurzes Stück bis Dorfen auf der Teerstraße, dann hinauf zum Ort, biegen nach links in den Dandlbergweg ab und folgen der Beschilderung Dandlbergalm 1h. Weg Nr. 54. Der Weg führt über Wiesen, ist aussichtsreich und die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel herunter.  Wir kommen an einem freistehenden imposanten Baum, einer Linde mit einem Kreuz davor, vorbei . Weiter geht es in einem Linksbogen am Waldrand entlang in den Wald, vorbei an Steinmännchen. An einer Abzweigung zum Dandlberg-Gipfel halten wir uns geradeaus, müssen an einer kurzen vereisten Passage aufpassen, daß wir nicht ausrutschen und sind dann bald bei der  Dandlberg-Alm.

Das beliebte Wirtshaus ist gut besucht, aber wir finden noch einen freien Tisch auf der Terrasse und geniessen die wunderschöne Aussicht nach Nußdorf, ins Inntal und zum Wendelstein. Hier ist wirklich gut einkehren, es gibt ein gutes Weißbier und einfache bodenständige Brotzeiten bei nettem Service – was braucht man mehr!

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Zurück wandern wir dann auf demselben Weg. Diese Tour ist übrigens auch für eine Wanderung mit Kindern sehr gut geeignet.

Während viele Almen derzeit geschlossen haben, die Dandlbergalm hat auch im Winter geöffnet, lediglich montags und dienstags sind Ruhetage.   (Tel. 08032-7060 – www.dandlbergalm.de).

Fotos: Günther Freund

Über den Autor

Günther Freund

Günther Freund

1944 in Bad Reichenhall geboren, Abitur in Bad Reichenhall, nach dem Studium der Geodäsie in München 3 Jahre Referendarzeit in der Vermessungs- und Flurbereinigungsverwaltung mit Staatsexamen, 12 Jahre Amtsleiterstellverteter am Vermessungsamt Freyung, 3 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Zwiesel und 23 Jahre Amtsleiter am Vermessungsamt Freyung (nach Verwaltungsreform mit Vermessungsamt Zwiesel als Aussenstelle). Seit 2009 im Ruhestand, seitdem in Prien am Chiemsee wohnhaft.

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