Kultur

Regensburg auf dem Weg zur smarten Stadt

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Inmitten der Regensburger Altstadt formt sich die Stadt der Zukunft. Regensburg ist Smart-Cities-Modellprojekt des Bundes und wird in diesem Jahr gemeinsam mit der Stadtgesellschaft eine Smart-City-Strategie entwickeln. Im Pop-up-Raum des Degginger hat das Projekt REGENSBURG_NEXT im Februar Fahrt aufgenommen und seine erste Beteiligung der Öffentlichkeit gestartet. Bürgerinnen und Bürger können sich hier mit dem Projektteam austauschen, sich rund um die Themen digitale Stadtentwicklung und Smart City informieren und ihre Ideen einbringen. Verschiedenste Workshops, sowohl in städtischen Arbeitsgruppen als auch mit Akteurinnen und Akteuren der Stadtgesellschaft wie Hochschulen und Vereinen, begleiten die Aktion. Die Ergebnisse wurden und werden weiterhin laufend in die Ausstellung eingefügt, so dass sich der anfangs noch leere Raum im Pop-up-Stil nach und nach mit unterschiedlichsten Ideen und Informationen gefüllt hat.

Das Angebot ist noch bis Freitag, 25. Februar, jeweils von 9 bis 15 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Es gilt die 2-G-Regelung. Der Eingang ist sowohl von der Tändlergasse als auch von der Wahlenstraße aus möglich.

Der gesamte Raum als Gestaltungsplattform
Bereits das von einer Regensburger Künstlerin bunt gestaltete Schaufenster zieht viele neugierige Blicke auf sich – doch auch der Besuch im Raum lohnt. An verschiedenen Stationen können sich Interessierte im Dialog mit der Stadt informieren, mitdiskutieren und vor allem mitgestalten. Auf Plakaten, Stadtplänen und Pinnwänden werden Ideen, Fragestellungen, Chancen und Risiken der Smart City Regensburg, aber auch Anregungen zu Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Projekts gesammelt. Dabei dient der gesamte Raum als Gestaltungsplattform, überall darf und soll ergänzt, überarbeitet und entwickelt werden. Zudem können im Rahmen einer Postkartenaktion Anregungen zu den Themen soziale Gerechtigkeit, Produktivität sowie Umwelt und Ressourcen abgegeben werden – in analoger Form vor Ort oder digital als Online-Umfrage.

Die bisherigen Ergebnisse konnte am Freitag Wirtschafts-, Wissenschafts- und Finanzreferent Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß begutachten. Bei seinem Besuch im Pop-up-Raum betonte er die Bedeutung von Smart City für Regensburg:
„Mit dem Smart-City-Projekt REGENSBURG_NEXT startet die Stadtverwaltung in einen großen Dialog mit der Stadtgesellschaft, um gemeinsam festzulegen, umzusetzen und zu erproben, wie die Stadt der Zukunft aussehen soll. Es gilt jetzt, eine Strategie als gemeinsamen Kompass zu entwickeln und Ideen und Anregungen zu diskutieren, die uns auf unserem Weg zur Smart City voranbringen.“

Weitere Informationen unter Stadt Regensburg – Programm – [Ausstellung] REGENSBURG_NEXT Goes Degginger

Bericht und Fotos: Stadt Regensburg

– Gestaltungsplattform im Degginger © Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser

Das Degginger © Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser

v.l.: Franziska Meier, Prof. Dr. Georg Barfuß, Katja Punk © Stadt Regensburg, Stefan Effenhauser

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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