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Öffnung der Einsiedlerklause zu Stein am Sonntag, 15. Oktober

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Am Sonntag, 15. Oktober wird allen Interessierten durch den Verein der Freunde der Burg Stein die Möglichkeit angeboten, in der Zeit von 12.30 bis 16 Uhr die Einsiedlerklause in Stein a. d .Traun zu besichtigen. Unter der sachkundigen Führung von Herrn Josef Fürmeier, dem Betreuer der Klause, erfährt man bei dieser Gelegenheit alles Wissenswerte rund um die Geschichte dieses Kleinods und das Leben der Einsiedler. Die Einsiedlerklause –  auf halber Höhe der Nagelfluh-Felswand –  besteht aus fünf Nischen. Die westlichste dieser fünf Felsgrotten wurde mit einer Holzblockwand und einem Pultdach versehen und wirkt wie ein in den Felsen hineingebautes Häuschen. Es ist in drei Zimmer unterteilt, in denen  vom 17. Jahrhundert an bis vor gut 70 Jahren Einsiedler lebten.

Die „Unterweisung der armen Bauernjugend“ hatten sich die Einsiedler zur Aufgabe gemacht. Der Klausner in Stein durfte dafür Schulgeld erheben. Außerdem wurde er von der Schlossherrschaft und der Steiner Bürgerschaft  recht ordentlich versorgt. All dies und noch mehr kann man bei einem Besuch der Klause zu Stein durch Herrn Josef Fürmeier vor Ort  erfahren. Die Klause ist über einen schmalen Weg im Felsen, der westlich  neben dem unteren Schloss beginnt, zu erreichen. Gutes Schuhwerk ist beim Besuch der Klause notwendig.

Die Führungen sind kostenlos. Der Verein bittet jedoch um die Entrichtung einer kleinen Spende für den Unterhalt der Einsiedlerklausen.

Fotos: Klause Stein an der Traun

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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