Land- & Forstwirtschaft

Neue Statistik: Weniger Schafe in Bayern

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Nach den endgültigen Ergebnissen der vom Bayerischen Landesamt für Statistik durchgeführten Erhebung über die Schafbestände am 3. November 2020 ist die Zahl der Tiere auf 252 700 zurückgegangen, das entspricht einem Minus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wie im letzten Jahr gibt es rund 2 000 schafhaltende Betriebe in Bayern. In der Erhebung über die Schafbestände werden Betriebe mit 20 oder mehr Schafen erfasst. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurde nach den endgültigen Ergebnissen der Erhebung über die Schafbestände zum Stichtag 3. November 2020 ein Rückgang des Schafbestandes um 3,6 Prozent (-9 500 Tiere) auf 252 700 Tiere gegenüber dem Vorjahr festgestellt. Es wurden rund 2 000 Betriebe gezählt. Die Betriebe hielten im Durchschnitt 126 Tiere, sechs weniger als im Vorjahr. Die prozentual größten Rückgänge im Bestand gab es bei den Jungschafen unter einem Jahr mit -13,8 Prozent (-10 200 Tiere) und bei den zahlenmäßig allerdings eher unbedeutenden Milchschafen mit -12,8 Prozent (-300 Tiere). Die Zahl der Schafböcke zur Zucht ging um 8,6 Prozent auf 3 500 Tiere zurück. Nahezu konstant geblieben ist die Zahl bei den anderen Mutterschafen mit 180 000 Tieren. Der Schafbestand in Bayern nimmt seit Jahren tendenziell ab. Noch im Jahr 2011 wurden 2 400 Schafhaltungen mit insgesamt 284 100 Tieren gezählt. Die Zahl der Schafe ist seitdem um 11,1 Prozent, die Zahl der Betriebe sogar um 15,2 Prozentzurückgegangen.

Bericht: Bayerisches Statistisches Landesamt

Foto: Hötzelsperger – Schafherde bei Prien-Urschalling

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Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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