Kultur

Neue Ausstellung im Schusterhof in Bergen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Während des ganzen Jahres 2018 präsentiert die Zirmstiftung Schusterhof in Bergen im Chiemgau seltene Harmonikas, kuriose Darstellungen sowie hörenswerte Video- und Hörstationen unter dem Titel „Maurerklavier und Wanzenpress“.

Zusammengestellt von Dr. Elmar Walter und Roland Pongratz für den bayerischen Landesverband für Heimatpflege, gefördert vom Bayerischen Kultusministerium, dem Bezirk Niederbayern und der Ernst-Pietsch-Stiftung dreht sich bei uns ab sofort alles um die Harmonika. Hans Auer hat es letztlich geschafft, diese einzigartige Ausstellung zu uns auf den Schusterhof nach Bergen zu bringen. Gerne verbindet man die Harmonikainstrumente mit der „echten, bayerischen, unverfälschten und althergebrachten Volksmusik“.

Im Rahmen der Sonderausstellung werden neben der Entwicklung der Harmonikainstrumente auch einzelne Musikanten wie Hans Auer, Traudi Vordermaier, Hans Matheis, Max Rosenzopf oder Herbert Pixner vorgestellt. Lebensläufe und musikalische Fertigkeiten werden anschaulich herausgearbeitet, so dass ein umfassendes Lebensbild entsteht.

In wissenschaftlich korrekter Form werden Sachverhalte von Fachleuten allgemeinverständlich aufbereitet. Neben zahlreichen hochwertigen Objekten begeistern neu produzierte Audio- und Videostationen, aber auch Mitmachstationen die Besucher und geben  die Möglichkeit, das Instrument kennen zu lernen und ihr Wissen nachhaltig und mit allen Sinnen zu vertiefen.

Der Schusterhof mit seinen Ausstellungen ist Mittwoch bis Sonntag von 11  bis 14 Uhr geöffnet. Nähere Informationen gibt es unter www.schusterhof.org.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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