Wirtschaft

Herbaria startet mit neuen Azubis ins Ausbildungsjahr 2021/22

Pünktlich zum bundesweiten Start des Ausbildungsjahres 2021/22 begrüßt die Herbaria Kräuterparadies GmbH zwei neue Auszubildende. Franziska Krämer beginnt ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement und Maximilian Zilske erlernt den Beruf der Fachkraft für Lagerlogistik bei dem Hersteller von Bio-Gewürzen und Bio-Kräutertees in Fischbachau. Damit hält Herbaria das Ausbildungsangebot gegenüber dem Vorjahr konstant und stemmt sich gegen den Trend rückläufiger Ausbildungszahlen in Bayern.

„Wir sind stolz, auch in diesem Jahr bei uns ausbilden zu können,“ freut sich Katharina Schütz, Ausbilderin der Herbaria Kräuterparadies GmbH, über die zwei neuen Berufseinsteiger in Fischbachau. „Wir setzen damit ein Zeichen gegen die abnehmende Ausbildungswilligkeit von Unternehmen und geben jungen Menschen eine zukunftsweisende Perspektive – gerade in dieser schwierigen Zeit der Pandemie.“

Während laut Bayerischem Wirtschaftsministerium im Jahr 2021 die Zahl der Berufsausbildungs-stellen erneut rückläufig ist (minus 6,1 Prozent auf 92.458 gegenüber 2020, Stand: 31. August 2021), hielt Herbaria das Ausbildungsangebot an Berufseinsteiger in der Region Miesbach aufrecht. Insgesamt fünf Auszubildende über drei Ausbildungsjahrgänge bilden derzeit den beruflichen Nachwuchs in Fischbachau.

Die erste Woche verbrachten die zwei neuen Kollegen Franziska Krämer und Maximilian Zilske mit Einführungsschulungen zum Arbeitsschutz, Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement von Herbaria und zu erforderlichen Hygienemaßnahmen. Außerdem erhalten sie Geldunterricht bei einem Geldlehrer. Jetzt freuen sich die drei betrieblichen Ausbilder des Unternehmens darauf, ihre Schützlinge besser kennenzulernen, ihnen in den kommenden drei Jahren Fachwissen zu vermitteln und sie in allen Bereichen auf das künftige Berufsleben vorzubereiten.

„Bei Herbaria findet ab dem ersten Tag eine Ausbildung auf Augenhöhe statt, denn unser Ziel ist es, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter für eine langfristige Perspektive zu gewinnen,“ erläutert Steffen Schiffner, Ausbilder und Leitung der Lagerlogistik. „Die Bereiche, in denen junge Talente ihre Karriere bei uns starten können, sind so vielfältig wie die Menschen, die hier arbeiten.“

Als zukunftsorientiertes und im ländlichen Raum verwurzeltes Bio-Unternehmen will Herbaria auch im nächsten Jahr seiner Verantwortung für die Region gerecht werden, stellt Herbaria-Geschäftsführer Erwin Winkler in Aussicht. Junge Menschen, die über eine spannende und abwechslungsreiche Ausbildung den Einstieg in einen Beruf mit Zukunft suchen, können sich jetzt schon für das Jahr 2022 bewerben.

Auszubildende: Deshalb habe ich mich bei Herbaria beworben!

Franziska Krämer, 28, Mittlere Reife, gelernte Köchin, Kauffrau für Büromanagement, 1. Lehrjahr: „Ich habe mich bei Herbaria beworben, weil ich Bio-Produkte super und Umweltschutz sehr wichtig finde.“

Maximilian Zilske, 17, Mittlere Reife, Fachkraft für Lagerlogistik, 1. Lehrjahr: „Ich habe bei Herbaria angefangen, da ich schon immer gerne gekocht habe und mir daher die Qualität von Lebensmitteln schon immer wichtig war. Schlussendlich haben mich auch die sympathischen Kollegen überzeugt, meine Ausbildung hier zu machen.“

Cansu Pektas, 18, Mittlere Reife, Kauffrau für Büromanagement, 2. Lehrjahr: „Ich habe mich bei der Herbaria beworben, da ich in einem Unternehmen arbeiten wollte, in dem Umweltschutz ernst genommen wird.“

Michael Lechner, 24, Mittlere Reife, Kaufmann für Büromanagement, 3. Lehrjahr: „Ich habe mich bei der Herbaria beworben, weil ich von der Qualität und Nachhaltigkeit des Sortiments überzeugt bin und die Tätigkeiten im Büro meinen Interessen entsprechen.“

Jawad Ali, 26, College, Fachkraft für Lagerlogistik, 3. Lehrjahr: „Ursprünglich komme ich aus Afghanistan. Ich lebe seit sechs Jahren in Deutschland und habe bei Herbaria im Lager als Kommissionierer angefangen. Da es mir bei Herbaria viel Spaß gemacht hat zu arbeiten, habe ich dann im September 2018 eine Lehre als Fachkraft für Lagerlogistik begonnen.“

Statement Ausbilder: “Im Namen aller Mitarbeiter heißen wir unsere neuen Auszubildenden Franzi und Max bei der Herbaria herzlich willkommen! Wir freuen uns gemeinsam auf eine gute Zeit und die umfassende Ausbildung der nächsten Fachkräfte.“

Über Herbaria Kräuterparadies GmbH

Das Produktsortiment der Herbaria Kräuterparadies GmbH umfasst Bio-Gewürze, Bio-Kräutertee, Bio-Kaffee und Bio-Elixiere in 100 % Bio-Qualität. Das Premium-Gewürzsortiment Bio-Feinschmecker wird in mehr als 20 Länder exportiert. Herbaria stellt das gesamte Bio-Sortiment mit einem durchgängigen und sehr aufwändigen Qualitätssicherungssystem her, das der Herstellungserlaubnis für Arzneimittel entspricht. Dies geht weit über die gesetzlichen Anforderungen für Bio-Lebensmittel hinaus und wird behördlich kontrolliert. Herbaria ist Bio-Pionier der ersten Stunde und Gründungsmitglied des Bundesverbands Naturkost Naturwaren e. V. (BNN) im Jahr 1987. Seit 2012 ist das Unternehmen auch Mitglied im Bioland-Verband. Bereits seit 1997 ist Herbaria nach dem EU-Standard für Umweltmanagement EMAS-zertifiziert. Im Jahr 2019 qualifizierte sich Herbaria als eines der ersten beiden Bio-Unternehmen, und sogar als einer der ersten beiden Lebensmittelhersteller in Deutschland überhaupt für die EMASplus-Nachhaltigkeitszertifizierung. Die Herbaria Kräuterparadies GmbH hat ihren Sitz in Fischbachau in Oberbayern und beschäftigt 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen wurde 1919 als Heilmittelfirma gegründet und feierte 2019 sein 100-jähriges Bestehen. | Weitee Information unter www.herbaria.com.

Bericht und Foto: Herbaria Kräuterparadies GmbH

Bildbeschreibung: Auszubildende und Ausbilder bei Herbaria (v. li. n. re.) – Maximilian Zilske, Michael Lechner, Bernadette Spiel, Franziska Krämer, Steffen Schiffner, Cansu Pektas, Katharina Schütz, Jawad Ali.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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